Rezensionen


Shari Littmann - VISIONS.de Newsflash II
Neuigkeiten von den Red Hot Chili Peppers, Everclear, Radiohead, Cursive, Stone Sour, New York Dolls, Ton und den Hurricane-"Helfern".
Tobias Röger nannte sich damals Honolulu Silver, war Sänger der aufgelösten Wohlstandskinder und kündigte in der Ausgabe 154 an, auch in Zukunft Musik machen zu wollen. Neues gibt es jetzt aus erster Hand: Seine neue Band heißt Ton und bewegt sich nach eigener Aussage "eher im Travis-Bereich". Ein erstes Demo gibt es bald zu hören, das erste Konzert findet am 26.09. im Kölner MTC statt. Wir bleiben dran.


Jessica Schicks
Hip Hop meets Reggae meets Pop meets.....
Die Geschichte von MIMO ist eine von der Musik durchzogene. Im Alter von dreizehn Jahren ist er, ohne jemals wirklich professionell ein Instrument erlernt zu haben, Mitglied der Band "UNSOUND" . In dieser Zeit beginnt er eigene Songs und Texte zu schreiben. Nach mehreren Versuchen mit kleineren Projekten durchzustarten, wurde er Gitarrist der lokalen Rockband "AMONG VULTURES", mit denen er drei Alben aufnimmt und auf den vorerst kleineren Bühnen in NRW die Musik unter die Leute zu bringt. Im Jahre 2001 gründet MIMO mit MISCHY DA HELLMSTAR die Köln/Bonner Reggaeband "LebensWeGe", in welcher er als Sänger und Songwriter fungiert. Bereits ein Jahr später wird das Label "BonnBoomMusic" von den beiden gegründet, auf dem einige Alben veröffentlicht werden. Seitdem ging es von den kleineren zu den größeren Bühnen. Jetzt ist es an der Zeit sich einmal selbst zu beweisen und so hat  MIMO in diesem Jahr sein erstes Soloalbum "DA DRAUßEN" rausgebracht.  Am 14.03.08 wurde sein Album veröffentlicht, für das er Musik und Texte komplett selber geliefert hat.

"Vorhang auf, Manege frei, für das Spiel das Leben heißt....".  Und das Spiel beginnt: Reggae Rhythmen, wie bei "SELECTA" wechseln sich regelmäßig mit Hip-Hop Beatz und  Rock unterlegten Tracks ab. Textlich geht es primär um die Musik, um die Sounds themselves, den Spaß am Party machen, bouncen, tanzen und feiern. Doch dabei bleibt es nicht ausschließlich, denn das Leben hat mehr zu bieten als "nur" eine gute Zeit. In einigen Tracks werden auch kleine politische Denkanstösse gegeben. Doch dafür sollte man definitiv einmal selbst in das Album reinhören. Das ist u. a. auf der Myspace Seite von MIMO möglich.

Grundsätzlich ist dieses Album eine interessante Mischung und hat es definitiv verdient mindestens einmal angehört zu werden. Kein GENTLEMAN auf deutsch und auch keine wirklich fetten Dancehall-Vibes, aber Fans der deutschsprachigen Musikszene, speziell des Reggae und Hip Hop finden hier ein weiteres Projekt, um die deutschsprachige Musik weiter voran zu treiben.

Quelle: www.triggerfish.de (Portal für moderne Popkultur)


Oliver Uschmann [Visions]
Warme Dusche
"...und das Trio Ton um Ex-Wohlstandskinder-Sänger Tobias Röger schließlich versammelt auf "Wir haben die Zeit, sie uns zu nehmen" die beste Mainstream-Pop-Musik, die jemals den Mainstream verfehlte. Obschon glasklar, schwelgerisch und hymnisch, erscheint dieses Stück humorvoller, aber unironischer Neuromantik nicht beim Major, sondern als selbsternanntes "Bio-Produkt" erst mal nur beim Erzeuger (www.ton-band.de), bis man nächstes Jahr ein eigenes Netzwerk und Label dafür gründet. Das ist Mut zum Pop." Oliver Uschmann


Daniel Koch [intro]
Plattenrezensionen [intro]
Auf dem Cover Landschaftsaufnahmen mit weiten Feldern und einsamen Gestalten, die modische Denkerhüte tragen. Auf ihrer Website ein flimmernd gefilmtes Video, das die Band auf der Walz bestreitet - passt ja auch, denn der Song heißt "Von hier bis in die Welt". Und dann dieser gesetzte Albumtitel. Ist ja gut, man hat's verstanden: Junge Leute mit Fernweh und Folk in den Adern melancholieren in der Provinz und machen ein Album. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Denn hinter Ton verbirgt sich in erster Linie Ex-Wohlstandskinder-Sänger Tobias Röger, der hier nun ganz unverblümt und unpeinlich seine persönliche Songwritervision umsetzt - die man ihm in dieser Form nicht unbedingt zugetraut hätte. Musikalisch ist das auf Langstrecke vielleicht manchmal etwas zu relaxt und abgehangen, dafür sind die Texte durchweg gelungen, in den pathosanfälligen Songs ("Sommer" oder "Am Ende") ebenso wie in den launigen Alltagsbeobachtungen über "Lieder, in denen Berlin vorkommt" oder "Ü-30 Parties". "Wir benahmen uns fast erwachsen / Und wir lachten über Ottifanten. Da geht mein Leben hin / Vom Überraschungsei zu Ü-30 Parties" - tja, so niederschmetternd und tragikomisch kann die Wahrheit sein.


09.09.2007
K-
onagaku kenmai - denn wir lieben gute musik
die siebenköpfige, weitesgehend unbekannte band aus bonn beweist eindrucksvoll, dass deutscher reggae und dancehall mehr zu bieten haben als oberflächliche texte und recycelte riddims. etwa auf ihrer 2006'er platte Babylon Taxi, wo sich neben gechillten reggae-stücken mitreissende dancehall-tracks finden lassen, allesamt nicht von ska unbeeinflusst und natürlich mit lyrics, über die sich durchaus längere zeit nachdenken lässt. diese mischung der verschiedenen elemente brachte die seit 2002 existierenden band auch unter die besten 20 beim john lennon talent award. ab da ging es mit der bekanntschaft der gruppe aufwärts. den german reggae award konnten sie schliesslich im letzen jahr entgegennehmen. trotz dieser erfolge bleibt die band bodenständig und bringt neben partyliedern 'weltverbesserer-reggae'. vielleicht ist es ja genau diese mischung, die mich anspricht.


19.06.2006
GERMAN REGGAE AWARDS - Votet für uns!
Es ist uns eine große Ehre in der Kategorie „Reggae Teams“ für den Reggae-Grammy nominiert zu sein. Erst mal ein dickes Dankeschön an alle, die das möglich gemacht haben – Big Up! Wie immer sind wir auch jetzt wieder besonders auf unsere Freunde, Fans und Supporter angewiesen. Deshalb votet für uns, was das Zeug hält!  Einfach hier klicken und per E-Mail in der
Kategorie Reggae Teams abstimmen.  www.reggaegrammy.de


17.04.2007
Nadine Golombek
Für den Stehblues bleibt nur wenig Zeit
Kokolores, seid ihr da?“, hört man durch ein Mikrofon. Reggaevibes und Offbeats mischen sich vor dem Eingang des Jugendhauses Kokolores in Künzels-au mit warmer Sommerluft. Draußen stehen Jugendliche auf dem Bürgersteig. „Tanzen gegen Armut“ heißt das Motto des Abends. Heiß und stickig ist es im Jugendcafé, man muss sich durch 180 Besucher drängeln um zu sehen, wer auf der Bühne steht. KüNZELSAU - Publikum geht mit Rastazöpfe fliegen durch die Luft, ein Saxophon erklingt und die Boxen vibrieren. Die Kölner Band Lebenswege steht vor allem für Vielfältigkeit. „Sunshine movement“, „Tanzmann“ und „Feuer“ sind Stücke aus den letzten zwei Alben. Sie kommen beim Publikum prima an. Die Mitglieder der Band haben sich in der Schule kennen gelernt und bereits ihr fünftes Album („Babylon Taxi“) veröffentlicht. Im September 2002 starteten die sieben ein Studioprojekt und machten seitdem zusammen Musik. „Wir haben langsame nachdenklichere Stücke, aber auch schnelle tanzbare Songs im Programm“, erklärt Sänger Mischy. Mimo ist der kreative Kopf der sieben Künstler. „Vom Hiphop kamen wir durch ihn zur Reggaemusik. Er schreibt einen großen Teil der Texte und hat eine begnadete Stimmme“, meint Mischy. Außer ein paar kleinen Auszügen möchten Lebenswege nicht covern. Es geht um Sternschnuppen, Revolution und den Kampf gegen Scheuklappen und Waffengewalt. Titel wie „Die Demokratie fällt wie der alte Mann am Straßenrand“ und „Es wird kalt draußen, Menschen suchen Halt draußen“ zeigen, dass auch ernsthafte Themen verarbeitet werden. Zwischendurch soll sich jeder einen Partner suchen. Beim Stehblues wird es für einen Moment romantisch. Bei so viel Ska und Dancehall zuvor bleibt aber kein Tanzbein ruhig. Plötzlich fällt die Basedrum aus. Der Weg zu erfrischenden Getränken ist nicht weit, während die Masse vor der Bühne weiter hüpft, mitsingt und schwitzt. Wer nicht mithalten kann wird hin und her geschubst. Einnahmen als Spende Ein Teil der Einnahmen gehe an die Organisation „Weltweite Initiative soziales Engagement“, sagt Bandmitglied Thomas Hirschlein. In vier Tagen schreibt er sein Abitur und möchte danach bei einem Straßenprojekt in der Dominikanischen Republik arbeiten. Hirschlein macht auch bei der Veranstaltungsreihe „Bailar contra Pobreza“ mit. Das Geld, das hier gesammelt wird, kommt sozialen Projekten in Lateinamerika, Afrika und dem nahen Osten zugute.


23.02.2008
mimo
Shaggy, Gentleman, Jan Delay, LebensWeGe...

Es ist uns eine Ehre zum zweiten Mal beim wunderschönen Afrika-Karibik-Festival in Aschaffenburg dabei sein zu dürfen. Als Headliner sind dieses Jahr keine geringeren als Shaggy aka Mr. Lova-Lova, Gentleman und Jan Delay angesagt. Das Afrika-Karibik-Festival bietet neben seinen 3 Live Bühnen einen Weltbasar, ein Zirkuszelt, Akrobatik, Folklore und Traditionals, eine Kids-Area, einen Strandbereich und eine unvergleichbar schöne Atmosphäre, wie wir vom letzten Jahr wissen. Das Festival findet vom 14.8-17.8.08 auf dem Festplatz Aschaffenburg statt. Die LebensWeGe wird am 15.8.08 live dabei sein!

Line Up 2008: Shaggy
Gentleman & The Far East Band
Jan Delay & Disco No. 1
Ohrbooten
Wally Warning
Ganjaman
Jahcoustix
Jah Sesco
Yah Meek
Anthony Locks
LebensWeGe
Berimbrown
Sisters u.v.m. Mehr Infos: www.afrika-festival.de/e





03.06.2006
Die LebensWeGe im Zeichen des Babylon Taxis
Langsam kann man wieder fehlerfrei Scheiden, denn der Rausch ist verflogen (verzeiht mir trotzdem den ein oder anderen Rechtschreibefehler).

Und da gab´s verdammt viele (Beweih)räuscherungen in letzter Zeit... alles rund um unser neues Album (die Icka kommt beim Verschicken der unglaublich vielen Bestellungen gar nicht mehr nach!), der großartige Gig und Euer unglaublicher Support im Underground zu Köln (DANKEDANKEDANKE, haben immer noch n Tinnitus von euern Rufen), dann Oberndorf mit der sehr coolen Panama Riddim Section und Jahcoustix mit Dubious Neighbourhood und fast 900 Tanzwütigen (Ein 1A Tourvideo, das die ganze Wahrheit der LebensWeGe zu Tage trägt, könnt ihr HIER runterladen.). Zu guter letzt sind meine Finger noch in gichtähnlichen Zuständen, da die Organisatoren in Polen zwar verplant, dennoch in gut polnischer Manier, uns mit jeder menge Wodka bedient haben. So wurden wir und die Delegationen aus Lohmar, Tschechien und Ungarn durch die Geschichtsträchtigen Straßen und Stätten Bresslaus und Zarows geführt und ich weiß jetzt, dass aman als ungarischer Bürgermeister morgens um 10 ertsmal n Konjack braucht -dafür sogar komplette Delegationen warten lässt- um in den Tag zu kommen ;)! JA, wir waren in politischer Mission unterwegs. Haben in Zarow (nahe Bresslau) und in einen -mit unseren Buchstaben nicht schreibbaren Ort- gespielt und verdammt gut gegessen .. und kehrten mit großem Schlafdefizit und Tüten voller Zarower "Merchandise-Artikel" wieder zurück in den Proberaum... alles nachlesbar im lustigen Tourbericht vom Acapluco Love (Viele schöne Fotos unserer Merchandiserin und Fotografin liegen dort natürlich auch). Berichte und Fotos: Tourkalender -> Gig wählen -> Mehr Nun gut .. falls ihr noch was zu unserem neuen Album zu sagen habt, tut es einfach im Gästebuch oder im Forum wie freuen uns! Schlussendlich folgen nun noch die aktuellen Konzerttermine (wir sind besonders auf´s Open Flair stolz ... und wir sind nicht Opener! :)) ) -------------------------------------------------------------------------------- Die LebensWeGe ist auf der aktuellen Riddim CD #25 und wird auch von der Riddim präsentiert .. hier die Dates zur Babylon by Taxi Tour 2006: 02-12 (Sa) Bensberg, Haus AWO (Ex UFO) 24-11 (Fr) Heiligenhaus, Der Club 04-11 (Sa) Wuppertal, DAV-Kletterzentrum - dtsch. Meisterschaften 02-11 (Do) Bonn, Harmonie 14-10 (Sa) Ingolstadt, Paradox 13-10 (Fr) Pfarrkirchen, Bogaloo (TBC) 12-10 (Do) Remseck, Club Impulse 22-09 (Fr) Overath, OJO 20-08 (So) Köln, Kulturkirche 12-08 (Sa) Bad Honnef, R(h)einspaziert Festival 11-08 (Fr) Eschwege, OPEN FLAIR FESTIVAL mit SEEED, Culcha Candela, etc. 30-07 (So) Viersen, Eier mit Speck Festival 22-07 (Sa) Elz, Rock am Günni -------------------------------------------------------------------------------- OK, nun gibt es erstmal 6 Wochen WM Pause und danach werden wir wieder die Bühnen entern .. geprobt werden muss trotzdem, denn z.B. bei den nächsten beiden Shows in Elz und in Viersen kann der Tillimanjaro leider nicht mit uns ziehen, dafür haben wir Ersatz: denn der Raki von den Ex-Wohlstandskindern bzw. jetzt bei Schmeisig wird dort jeweils den Bass und seine Saiten schwingen, dafür jetzt schonmal für die ganze Mühe! Viele Grüße, euer Mischy da HellmStar und die ganze LebensWeGe.



22.05.2006
CW
Big Up! Magazin - Lebenswege mit neuen Album "Babylon Taxi"
Am 24.05.06 gibts die offizielle Release Party zum neuen Album mit jeder Menge Special Guests im Kölner Underground. Wer diese Band noch nicht gesehen hat, sollte dies bei den anstehenden Konzerten schleunigst nachholen. (CW)


27.07.2006
CW
Big Up! Magazin - Juli / 2006
Die "Zeit Ist Reif" für ein weiteres Album der Köln/Bonner Lebenswege. Mit "Babylon Taxi" ist dies auch geschehen. Im typischen Style der Wg`ler, einem Mix aus Reggae, Ska und Dancehall gibt es 15 Tracks geballte Power auf dem neusten Werk zu hören. Die Band entfacht einfach immer wieder ein musikalisches "Feuer", sorgt sogar bei "Modepüppchen" für Begeisterung und schafft dies alles mit einer gewissen "Leicht(fert)igkeit"(feat Eduardo), wie man sie zum produzieren solcher "So Sweet"en Musik benötigt. Als musikalischer Fahrgast des Taxis wird man auf jeden Fall mächtig entlohnt! 15 absolut hochwertige, tanzbare und partytaugliche Tracks, zum fairen Preis. Eben ein weiteres gelungenes Album aus dem Hause Bonn Boom Music, daß einem mit gutem deutschsprachigen Reggae durch den Sommer bringt! (CW) VÖ: 24.05.06 www.BonnBoomMusic.de www.LebensWG.de




28.07.2006
Robert Kneschke
Bloom.de / Juli 2006
Klar ist das Reggae: Aber irgendwie klingt die achtköpfige (sic!) Band aus dem Raum Köln/Bonn anders als viele andere, auch deutschsprachige, Reggae-Bands. Zum einen liegt das an den drei Sängern, die sich abwechseln oder begleiten und damit Lebendigkeit in den Sound bringen. Zum anderen sind die Texte zwar deutsch und meist positiv, aber mit einem HipHop-Anspruch gereimt, so dass es kaum "Haus/Maus"-Reime, sondern eher Trippel- oder Stabreime zu hören gibt. Auch auf dem aktuellen Album "Babylon Taxi" gibt es dieses Erfolgsrezept zu hören. Die Frische und Heiterkeit der Songs überträgt sich schnell auf die Hörer und wirkt sowohl draußen als auch drinnen. Zwei kleine Änderungen sind hörbar: Die Stilgrenzen zwischen Reggae, Ska oder Dancehall wechseln nicht mehr so oft innerhalb der sondern öfter zwischen den Songs und so klingen sie kompakter und stimmiger. Außerdem klingen öfter auch mal sozialkritische Kommentare an, die ruhig weiterhin ertönen dürfen. Insgesamt ein deutschsprachiges Reggaealbum, was sich nicht hinter den genormten Genregrößen verstecken muss. Robert Kneschke http://www.lebenswege.com Cd(s) bei amazon.de kaufen bzw. vorbestellen... LebensWeGe - Babylon Taxi


05.04.2005
bloom.de
  Klar ist mehr als Party und Spaß. Aber Tanzen gehört eben dazu und der jamaikanische Rhythmus lädt auch leicht dazu ein. Nun braucht man nur noch eine Band, die die Reggae-, - und -Beats ihren Instrumenten entlockt und schon kann einem je nach Laune relaxten oder schweißtreibenden Abend nichts entgegenstehen.

Sieben Jungs und ein Mädchen aus und dachten sich das auch und gründeten vor fünf Jahren die Band . Seitdem spielen sie partybetonten Reggae mit deutschen Texten, der durch die geballte Macht an Doppel- und Trippelreimen auch gestandenen pern Respekt abverlangt.

Dieser Mischung konnten sich schon Bands wie , oder die nicht entziehen, welche die Band als Support engagierten. Doch auch allein bringen die Frohnaturen jede Halle zum taktversetzten Wippen. Davon könnt ihr euch bei den Live-Auftritten der LebensWeGe leicht überzeugen, die von präsentiert wird. Oder auf dem aktuellen Album "".

http://www.lebenswege.com bloom.de verlost 6x die aktuelle CD "Großstadtpulsschlag" der LebensWeGe. Schreibt einfach eine E-Mail mit eurem Namen und Adresse an . Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.



25.04.2005
bloom.de Interview
  Wenn wir schon eine tolle, deutsche Reggaeband präsentieren, solltet ihr auch wissen, wie das WG-Leben abläuft. Wir stellten deshalb Rapper Mischy da HellmStar paar Fragen. Nun, ganz viele, um genau zu sein...
bloom.de: Stellt euch bitte mal vor, also wie viel ihr seid, wie alt und wer was spielt...

Mischy da HellmStar: Also, die Drums spielt Niki, der Bass wird von Tillimanjaro gespielt und Gitarre spielt Tosch. Das Piano und der Synthesizer werden von Acapulco und das Saxophon von IckChick gespielt. Dazu noch die beiden Sänger Sela und MiMo und ich - Mischy da HellmStar - rappe. Der Altersschnitt liegt so bei 24.

bloom.de: Wie würdet ihr eure Musik am besten beschreiben?

Mischy da HellmStar: Eine präzise Kategorie hätten wir auch gerne .. grob könnte man unsere Musik als deutschsprachigen Reggae bezeichnen. Irgendwann hatten wir uns mal auf Ska & Dancehall flavoured Reggae geeinigt.

bloom.de: Wie kamt ihr zu Reggae?

Mischy da HellmStar: Die LebensWeGe hat ihren Ursprung im deutschen HipHop, was man auf unserem ersten Album "Sonnenbrillenlyrik" noch stark merkt. Dann hat sich das eigentlich von selbst entwickelt, wobei zwei Punkte noch mit eingewirkt haben. Zum einen konnten wir uns mit der distinguierten bzw. "coolen" Atmosphäre im Hip Hop nicht wirklich identifizieren und zum anderen ist Reggae melodiöser und tanzbarer. Und ich will einfach ne positive und offene Einstellung repräsentieren, wenn ich auf der Bühne stehe .. schlechte Vibes gibt's ja heutzutage zu genüge!

bloom.de: Seit wann gibt es die Band, wie kam es zur Gründung?

Mischy da HellmStar: Die WG Gründung ist auf den Sommer 2000 datiert. Wobei das damals noch ein Studioprojekt von mir und dem MiMo war. Da wir aber im Bekanntenkreis ziemlich viele Leute hatten, die künstlerisch begabt sind, haben wir uns die zur Albumentstehung zusammen getrommelt und einzelne Sachen mit ihnen gemacht. Einerseits war es Gesang oder ein Instrument einzuspielen andererseits ging es auch um die Gestaltung der CD oder das Programmieren der Homepage. So "zogen" mit der Zeit immer wieder Leute ein und aus. Deshalb auch der Name "LebensWeGe". Zwischen dem ersten Album "Sonnenbrillenlyrik" und dem zweiten Album "BonnBoomTunes" haben wir immer konkreter mit der Idee gespielt, dass ganze auch Live umzusetzen und mit Band auf die Bühne zu bringen. So kam es zur zweiten Gründung, besser gesagt einem "Umzug" in den "Scheffelschen Proberaum". Dies geschah im September 2002 und wurde mit dem Einzug vom Tillimanjaro im Dezember abgeschlossen. Das erste Konzert gaben wir dann im Mai in Marburg.

bloom.de: Was ist eurer Meinung nach die perfekte Zeit und der perfekte Ort, um das Album zu hören?

Mischy da HellmStar: Hmm .. das ist schwer, da wir schon immer darauf geachtet haben, ein Album möglichst abwechslungsreich zu gestalten .. dazu kommt, dass wir durch die gut tanzbaren Rhythmen auf jeder Party zum Tanzen einladen .. aber andererseits auch ein großes Gewicht auf die Texte legen, wodurch wir auch im nicht-tanzenden Zustand gehört werden können. Wir sind halt ne gute Party-Band, wollen aber nicht ausschließlich darauf festgelegt werden, sondern versuchen durch ein breites inhaltliches Spektrum auch Aussagen zu formulieren, die bewegen.

bloom.de: Bei acht Leuten in der Band, wie schwierig ist es da, auf einen Nenner zu kommen?

Mischy da HellmStar: Das funktioniert nur durch Aufgabenteilung... jedenfalls verläuft es dadurch am ökonomischsten. Der MiMo kommt meistens mit ausgereiften Songskizzen zur Probe. Dann hören wir alle drüber und unterhalten uns über grundsätzliche Veränderungen bzw. versuchen den Song einfach mal 1 zu 1 umzusetzen. Danach kann und wird manchmal was rumgebastelt und jedes Instrument baut seine Parts noch was aus. Die Texte werden separat von den Sängern geschrieben. Da läuft das meistens so ab, dass einer von uns dreien ne Idee oder eine fertige Strophe hat und die dann den anderen beiden vorstellt und dann schreiben die anderen noch was dazu, ganz nach Bedarf. Dadurch, dass dann schon so viel Energie in Musik und Texten liegt und alle ja an einem Strang ziehen, gibt es dann eigentlich keine Streitigkeiten. Bei sonstigen Sachen wie neues Merchandise oder Gigfragen, entscheidet meist das Mehrheitsprinzip, wobei das auch immer in Gesprächen zur Lösung geführt wird. Grundsätzlich wird die ganze Sache dadurch erleichtert, dass der MiMo sich in den musikalischen und ich mir in den organisatorischen Angelegenheiten im Vorfeld schon immer viele Gedanken gemacht haben, wodurch die Ausgangsposition nie bei Null startet, sondern ein erstes Für und Wider schon abgewogen wurde.

bloom.de: Bei was gibt es die meisten Kontroversen?

Mischy da HellmStar: Das ist schwer zu beantworten. Richtige Kontroversen haben wir eigentlich nicht. Vielleicht könnte man es anders beantworten und sagen, dass das größte Problem die liebe Zeit ist. Zwar müssen wir keine Gigs mehr für zwei Kisten Bier und Spritgeld spielen, aber dafür, dass wir z.B. neben dem Studium nicht mehr arbeiten müssten reicht es lange noch nicht. Im Durchschnitt reicht es nur für 1 Probe die Woche und wenn es dann heißt, in welcher Woche dann mal die zweite Probe stattfindet, gibt es gern mal Diskussionen .. was auch verständlich ist, da es ja immer darum geht, dass viele Leute Zeit haben und sich den Abend freischaufeln können.

bloom.de: Was sind eure musikalischen Vorbilder? / Von welchen Musikern habt ihr die meisten Platten im Regal?

Mischy da HellmStar: Bei acht Leuten ist das sauschwer zu beantworten .. denn wir kommen aus den verschiedensten Richtungen. Im Schnitt steht im WG Regal alles drin. Bei den Vorbildern ist es nicht leichter. Es geht einfach um gute Musik. In CD-Kritiken wurden wir oft mit Seeed, den Fantastischen Vier, Gentleman und Culcha Candela in einem Satz erwähnt. Ich würde diese zwar nicht wirklich als Vorbilder bezeichnen, aber es geht in die Richtung.

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bloom.de: Wie weit seid ihr in der deutschen Reggae-Szene verwurzelt?

Mischy da HellmStar: In der Szene verurzelt kann man nicht sagen, da es zu ner Verwurzelung auch eines Wachstumsprozesses bedarf und in dem stecken wir noch drin. Also, mit Kölner und Bonner Bands hat man natürlich schon Kontakt geknüpft. Seien es die Jungs von 1zu1, die SchälSick Steppas, The Slapstickers oder Qball. Man kennt sich, macht Projekte zusammen und so... das schon, aber, dass man so eine Art "Große Gemeinschaft" ist, dafür ist es noch zu früh .. aber auf Grund der positiven Vibes und dem gegenseitigen Respekt kann da noch einiges gehen. Vielleicht liegt es aber auch mit daran, dass wir auch keine Band sind, die auf eine Rolle festgelegt werden will bzw. sich nur mit einer Szene identifizieren möchte und wie immer, wenn man "viele Freunde" hat, dauert es länger, bis die einzelnen Freundschaften fest sind. Andererseits sind wir auf der aktuellen Ausgabe der Riddim und unsere "Phantom der Großstadttor 2005" wird ja neben euch auch von ihnen präsentiert, was schon mal bedeutet, dass die deutsche Reggaelandschaft beginnt, uns immer weiter auf ihrem Boden wachsen zu lassen.

bloom.de: Was plant ihr für die Zukunft?

Mischy da HellmStar: Touren, touren, touren! Das Schöne ist, dass wir die Leute mit unserer Musik erreichen und wir deswegen viel Kraft aus Auftritten ziehen. Wie heißt es in einer Blumentopf-Strophe so schön "Da ich zum Entspannen nur ne Tour brauch, war ich 97 das letzte mal im Urlaub". Ganz so romantisch ist es dann doch leider nicht, aber es trifft das schon. Und vor allem, wird man nur so bekannter und kann auf größeren Bühnen spielen, was zum einen den rein pragmatischen Grund hat, dass wir mit einer Band von 5 Musikern und 3 Sängern schon viel Platz brauchen, aber auch, dass die Technik des Konzertsaales cooler wird und wir das, was wir uns musikalisch und entertainmentmäßig überlegen auch immer besser umsetzen können. In nem AZ, bei dem 100 Leute kommen und der Hausmeister dazu noch Mischer ist, ist der Sound halt nicht ganz optimal .. was zwar nichts dem Konzerterlebnis an sich abtut, da solche Gigs oft auch sau cool sind, jedoch geht dann der Sound und Gesang meistens den Bach runter und das sollte ja kein Dauerzustand sein. Ich denke, dass wir acht auf jedenfall Bock hätten, unser Leben mit der WG auf den Bühnen Deutschlands zu verbringen und dadurch, dass bloom.de und die Riddim uns momentan supporten, klappt das auch umso besser, aber leider wird gerade momentan die Aussicht darauf, Berufsmusiker zu sein immer schlechter. Wir machen uns halt auch keine Illusionen, jedoch wenn sich die Chance bieten würde und zum Beispiel ein liquides Major (ist das eigentlich noch möglich?) kommen würde und in uns und unsere Kunst investieren wollte, dann würde wohl keiner nein sagen. Aber falls dem nicht so ist, werden wir weiter versuchen, unserer coolerweise ständig wachsenden Fangemeinde jährlich ein neues Album vorzulegen und vor allem, ihnen live eine gute Zeit zu bringen.

bloom.de: Wenn ihr die Chance hättet, Politik zu machen, was würdet ihr anders machen?

Mischy da HellmStar: Rüstungsetat runter und Bildung, Armutsbekämpfung und Umweltschutz zur Chefsache erklären!

bloom.de: Was war das Lustigste, das euch bei einem Konzert passiert ist?

Mischy da HellmStar: Die Sache ist, wenn du dir vorstellst mit 9 Leuten auf Tour zu sein, passieren einfach viele lustige Alltäglichkeiten. Momentan fällt mir nur nichts Herausragendes ein (dafür kann man sich aber auch auf unsere Homepage die Konzertberichte durchlesen, da solch Kram da immer zeitnah festgehalten wird). Also, wir haben uns z.B. sehr über einen "Profimusiker" einer Supportband amüsiert, der meinte, dass er das Gepose nicht gut findet und man sich doch mehr aufs Spielen des Instruments konzentrieren sollte, da er als Profimusiker doch mit den Ohren und nicht mit den Augen hören würde. Immer wieder lustig sind auch Veranstalter, die dann kurz vor dem Auftritt den Andi fragen "brauchst du wirklich ne DI Box oder kann man dabei auch tricksen" - naja, jedoch ist das wohl auch nicht das, was man auf die Frage antworten sollte .. aber da z.B. unser letztes Heimspiel in unser aller Schulheimatstadt Overath so großartig war, dazu noch ne kleine Anekdote, denn während des Konzerts kamen zwei Jungen auf die Bühne, stellten sich in die eine Bühnenecke und beobachteten von da aus den weiteren Verlauf des Konzerts. Nach drei Songs begaben sie sich dann wieder runter, aber im Runtergehen sagte der Sela so oder ähnlich, "ey, wer auf der Bühne stehen kann muss auch entweder GoGo tanzen oder strippen .. am besten Beides". Jau und dann fiel auch schon die Hose.

bloom.de: Was macht Ihr, wenn Ihr mal nicht Musik macht?

Mischy da HellmStar: Der Tosch macht ne Ausbildung zum Audioengeneer und ist dazu dabei sich sein eigenes Studio unter dem Namen "ScheffSache Studios" aufzubauen, was ihm bis jetzt auch schon gelungen ist, was man an unserem aktuellen Album "Großstadtpulsschlag" hören kann. Acapulco ist kurz vor'm Ende seiner Ausbildung zum Veranstaltungstechniker, dazu ist er noch der Light-Operator der Wohlstandskinder. The IckChick studiert Biologie und spielt das Saxophon noch bei den SkaPunk'n Rollern von Skasozial. Niki studiert BWL. Tillimanjaro studiert Musikwissenschaften, Phonetik und Informatik und hat noch diverse Studioprojekte am Laufen. Sela studiert Spanisch und Deutsch auf Lehramt und rappt noch bei FSK. MiMo und ich studieren "Germanistik und Philosophie" und betreiben dabei noch das Label BonnBoomMusic (www.bonnboommusic.de), auf dem bald der zweite Reggae/Ska/Dancehall Sampler "Fire Inside" erscheinen wird.

bloom.de: Mit welcher Band würdet Ihr gerne mal zusammen touren oder auftreten?

Mischy da HellmStar: Da kann ich jetzt auch nur für mich sprechen .. und ich fänd viele geil. Also, klar .. es wäre der Traum mit der Band, mit der bei mir alles begann auf der selben Bühne zu stehen: Fanta 4. Aber auch Seeed oder Gentleman würde ich nicht ausschlagen. Aber eine kleinere und somit nicht zu utopische, aber sehr sympatische Band sind Jaya the Cat, mit denen wir dieses Jahr schon zwei Konzerte spielen konnten. Also bei den mittlerweile schon fünfzig Konzerten haben wir mit jeder Menge Bands zusammen gespielt und die meisten wahren Backstage auch immer sehr lustig und darauf kommt es einfach am meisten an .. außerdem kommt dazu, dass unser Budget einfach zu klein ist, um mit einer der Großen touren zu können.

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bloom.de: Was sind die Vor- und Nachteile, alles - also Musik, Aufnahme, Produktion, Cover, Promo und das Label - selbst zu machen?

Mischy da HellmStar: Dazu kommt noch, dass wir auch das Booking noch selbst machen, was auch verwunderlicherweise gut läuft. Wobei das wohl auch das erste wäre, was wir abgeben würden, da ne starke Bookingagentur einem 'ne Menge bringt und viel Stress und Arbeit nimmt. Dafür zahlt man dann aber im Schnitt auch 20 Prozent, was man auf jeden Fall auch bedenken muss. Und damit komme ich wohl auch zu einem der Hauptgründe, denn alles was man weggibt, kostet Geld! Wobei der größte Grund die kreative Eigenleistung ist. Denn wenn du ein Label hast, was dir dann alles macht, wird es auch immer weniger dein Werk. Und momentan liegt einfach alles in unserer Hand, wodurch alles was rausgeht, 100% LWG Stuff ist und das ist uns wichtig .. natürlich ist es irgendwann auch nicht mehr so machbar, spätestens, wenn die Prioritäten anders gelegt werden und man nicht mehr so viel Zeit in die WG investieren kann. Aber noch mal konkret zur Frage: Der Vorteil bei Musik, Aufnahme und Produktion liegt ganz klar da, dass man sich viel mehr Zeit nehmen kann und detailreicher arbeiten kann. Wenn ich jetzt zum Beispiel in einem Studio arbeite, bei dem der Tag 500 Euro kostet, steht man verständlicherweise unter einem gewissen Zeitdruck und wenn wir z.B. die Musik aus der Hand geben würden, würden wir uns ja auch irgendwie unseres Kernes berauben. Genauso beim Cover, denn für uns war das ganze Artwork schon immer verdammt wichtig und wenn das nicht in eigner Hand liegt, legt diese fremde Hand bestimmt nicht nächtelang Hand an. Professionelle Promo ist wichtig, liegt aber bei ca. 500-2000 Euro, wenn sie was bringen soll und das Geld investieren wir gerne in anderes. Außerdem haben wir auch eine eigene Datenbank entwickelt, über die wir unser Promo abwickeln, die, wie man an unserer Presseresonanz und Auftrittsbilanz sieht, auch nicht doof gemacht wurde. .. und das Label ist einfach aus der Not heraus entstanden. Denn, für ne vollständige CD brauchste ne Menge Kleinkram, wie Label Code, ISRC Code, EAN-Code und, und, und .. und die meisten Sachen bekommste nur, wenn du ein Label hast. Dazu kommen noch Sachen wie die kostenpflichtigen Download-Portale oder Vertriebe, die in 99% nur mit Labels und nicht mit ner Band an sich verhandeln. Außerdem wollten MiMo und ich auch noch weitere Projekte verwirklichen, wie z.B. die "Fire Inside"-Sampler und andere Künstler fördern.

bloom.de: Was sagt ihr zu Soundsystems, die aus Prinzip nur jamaikanische Künstler spielen?

Mischy da HellmStar: Find ich schade. Aber andererseits hat es ja auch beim deutschen Hip Hop länger gebraucht, bis er anerkannt war und noch heute wird er von manchen Headz noch verächtlich angeschaut. Wobei ich eigentlich beim Weggehen auf solche nicht treffe, das obligatorische Seeed oder Gentlemanstück wird immer gespielt.

bloom.de: In welche deutsche Reggae-Band setzt ihr Nachwuchshoffnungen?

Mischy da HellmStar: Hmm, ich weiß nicht genau wie sie heißt .. irgendwas mit WG .. ne, im Ernst, ich denke und hoffe, dass unser Bonner Kollege Nosliw endlich mal den Absprung vom "ewigen Newcomer" schafft. Aber ich denke auch, dass die Kölner Kumpanen SchälSick Steppas mit ihrem neuen Album steil gehen und bei den Skabands sehe ich auch großes Potential bei den Slapstickers, wobei man bei denen nach ihrem zehnjährigen auch nicht mehr so wirklich von "Newcomer" sprechen kann.

bloom.de: Ihr ändert ja oft das Tempo in den Songs. Hat der Schlagzeuger schon einen Herzinfarkt bekommen?

Mischy da HellmStar: Ach, der Niki verträgt schon viel, nicht umsonst ist er immer der letzte der noch an der Theke hängt, wenn der Rest schon schläft!

bloom.de: Die Texte klingen vom Reimstil stark HipHop-beeinflußt. Welche Rapper standen da Pate?

Mischy da HellmStar: Hmm, eigentlich ziemlich viele .. wobei wir alle drei keine Verfechter vom "Reim-dich-oder-ich-fress-dich-Prinzip" sind, da der Inhalt doch im Vordergrund stehen soll. Aber lyricsmäßig drauf haben es auf jedenfall Samy Deluxe, Dendemann und die Beginner, aber auch die Jungs aus dem Block, Blumentopf, haben ziemlich dicke Reime.

bloom.de: Vielen Dank für das Interview...

Mischy da HellmStar Kein Problem. Die Sonne geht nun unter und so sollte ich jetzt den schattigen Balkonplatz räumen.

Die Fragen stellte Robert Kneschke

http://www.lebenswege.com bloom.de präsentiert die LebensWeGe



21.12.2007
JH
Eine Bonner Band auf dem Weg nach ganz oben? - Bonnaparte Dez, 2007
WeihnachtSKAbend 2007 SKAndalöses und AufREGGAEndes zum Fest gefällig? Dann bietet das Bonner Brückenforum am 21. Dezember genau das richtige für dich: Das SKA/Reggae-Festival. Gleich fünf Bands werden an dem Abend auftreten und für südländisch entspannte Stimmung sorgen. Bonn. (JH) Am 21. Dezember bietet euch das Bonner Brückenforum einen echten Leckerbissen an SKA- und Reggaemusik. Den Auftakt zum Festival macht die Bonner Band "LebensWege", die im Brückenforum ihre "Macht Alarm Tour 2007" beendet und noch mal alles geben will. Es war ein erfolgreiches Jahr für die junge Band. Sie waren beim "Best Of Rheinkultur" dabei und gewannen den "German Reggae Award", bei dem sie sich sogar gegen SEEED durchsetzten. Das Musik-Festival in Bonn-Beuel (Bild: Brückenforum) "The Slapstickers" versprechen ebenfalls eine mitreißende Live-Show mit frischen und klischeefreien Songs. Entdeckt wurde die Band, als sie bei Toys 2 Masters 1996 gewann und danach bei einem deutschlandweiten Wettbewerb von 1Live den Sieg holte. Ihr Können zeigten sie bereits auf 300 Konzerte vor rund 40.000 Zuhörern. Außerdem mit dabei sind "Frogs in Clover", eine sechsköpfige Formation aus Siegburg. Treibende Rhythmen und eingängige Melodien sollen das Markenzeichen der Band sein. Die letzten Highlights sind die Auftritte von den Rheinbacher "Ska'm'Peace" und "The Twisted" hinter denen sich eine Koblenzer Band verbirgt. Beide wollen die Halle noch einmal mit rhythmischen Tönen und flotten Texten zum kochen bringen. Karten bekommt ihr unter www.bonnticket.de. SKA- und Reggaefestival Datum: 21. Dezember Ort: Brückenforum, Bonn-Beuel Einlass: 18.30 Uhr Beginn: 19 Uhr Eintritt: 16 Euro (17.12.2007)


22.12.2003
Bonnaparte
"LebensWeGe" plaudern aus dem Nähkästchen
Man nehme 8 Musiker/-innen, eine gute Portion Reggae, hebe ebensoviel HipHop unter, schmecke mit Ska-und Dubelementen ab und mische das Ganze zum Schluss gründlich mit deutschen Gourmet-Texten - Fertig ist die "LebensWeGe"! - bonnaparte traf sich mit den zwei Band-Gründern Mischy und MiMo in "Joey's Appartement" Bonn. (JG) Am 10.12. traf sich bonnaparte-Redakteurin Johanna Gather mit zweien der acht LebensWeGe-ler in Bonn zu Hefeweizen, Glühwein und einem gemütlichen Interview bei Kerzenschein. Sänger MiMo und Rapper Mischy erzählten aus dem WG-Leben: Die Entstehung, den Einzug neuer WGler und eine harmonische Arbeitsaufteilung... Die Entstehung der LebensWeGeWir beide kennen uns ja schon ziemlich lange, wir kommen beide aus Overath und sind auch zusammen zur Schule gegangen. Etwa vor drei Jahren haben wir angefangen, zu zweit Musik und erste Aufnahmen zu machen. MiMo hat ein kleines Home Recording Studio und da wurde alles abgemischt. Am Anfang haben wir uns für jedes Stück Gastmusiker dazugeholt, beim ersten Album "Sonnenbrillenlyrik" haben alles in allem 25 Musiker mitgewirkt. Die Band in der heutigen Formation existiert erst seit September '02. Wir hatten vorher Musiker aus Bands der Umgebung angesprochen und so kam Stück für Stück die jetzige Besetzung zustande. Da wir schon jede Menge "Musik-Material vorgelegt und so einen groben Stil festgelegt hatten, und natürlich weil wir uns ziemlich fähige Musiker zusammengesucht hatten, waren wir dann auch recht schnell auftrittfähig. Unser erstes Konzert als komplette Band ist sehr gut angekommen, eine Freundin hatte uns gefragt, ob wir auf einer Party in Marburg spielen könnten. Vorher hatten sich viele sehr skeptisch gegeben, weil wir eher aus eine Punk- und Rockbandgegend stammen und auf einmal kommen wir mit so ner Reggae-Ska-Geschichte daher. Aber dann haben wir angefangen zu spielen und auf einmal waren alle am tanzen und das war so das hervorragende Banderlebnis direkt zu Beginn, was uns zusammengeschweisst und motiviert hat, weiterzumachen. Und ab da hat sich die Bandgeschichte mit einer Riesen-Eigendynamik weiterentwickelt. Die LebensWeGe und ihre Musik

Bei uns steuert eigentlich jeder etwas zur Musik bei, jeder schreibt seine eigenen Texte, wodurch es schön vielfältig wird. Wir bieten keine platte Unterhaltungsmusik, wir wollen nicht so eine Sun-Shine-Reggae-Band sein, die völlig inhaltslos daherkommt. Das heisst aber auch nicht, dass wir nur Probleme besingen, die Musik soll ja auch Spaß machen und Lust zum Tanzen. Die richtige Mischung ist wichtig.

Die LebensWeGe auf der Bühne Alleine im letzten Jahr hatten wir 15 Auftritte und es gab bis jetzt noch kein einziges Konzert, bei dem die Leute schlecht reagiert haben. Das Highlight war sicherlich der Auftrit als Support von SKA-P in der Kölner Live Music Hall. Vor Beginn waren wir ziemlich unsicher, ob unsere Musik gut ankommen würde, weil SKA-P ja schon etwas härteren Ska-Punk machen. Aber es wurde getanzt und es war echt ein geniales Gefühl, so viele Leute zu sehen, die Spaß mit unserer Musik hatten. Auch ein großes Erfolgserlebnis war die Teilnahme am John-Lennon-Talent-Award, wo wir immerhin unter die letzten 20 von 1300 Bands kamen. Vor einer Jury zu spielen war ungewohnt, da herrschte so eine komische, trockene Atmosphäre, und es war gar nicht so einfach, überzeugende Partystimmung innerhalb der Band zu zeigen aber die wollten uns ja so sehen, wie wir bei einem "richtigen" Konzert sind. Im Halbfinale sind wir dann rasugeflogen, aber immerhin gegen die Band, die nachher den Award für sich entschieden hat, also kein Schande!

Die LebensWeGe und ihr Name

Der Name stammt aus unserer Anfangszeit, weil die Musiker so oft gewechselt haben. Halt wie in einer WG, da ziehen ja auch immer wieder Leute ein und aus.

Die LebensWeGe und Arbeitsteilung

Zwischen uns beiden war das von Anfang an ganz gut aufgeteilt, Mischy kümmert sich um die ganze Organisation, Vermarktunug und die Website und MiMo ist für die Musik verantwortlich. Seit wir mehr Leute sind, hat sich das almählich auf die ganze Band verteilt. Klar hat man am Anfang Angst, dass die Qualität nachlässt aber man merkt einfach mit der Zeit, dass man nicht alles alleine kann und jeder bringt ja auch neue, gute Sachen ein. Das coolste ist, wenn wir auftreten können, die Leute Spaß haben und tanzen. Die LebensWeGe und ZukunftspläneWir haben uns als Ziel gesetzt, jedes Jahr eine neue CD rauszubringen, die letzte CD, Bonn Boom Tunes, kam letzten Sommer raus und wir planen, ab Januar 2004 an einem neuen Album zu arbeiten, Stücke sind jedenfalls schon mengenweise vorhanden. Was wir uns sonst noch für's nächste Jahr wünschen, sind natürlich viele Konzerte, ein stetiges Ansteigen unseres Bekanntheitsgrades (Deutschlandweit wäre doch ganz nett für den Anfang, lachen) und eine gute Booking-Agentur zu finden wäre gut.Alles rund um die "LebensWeGe" (Liedtexte, Konzertfotos, Zeitungartikel, Audio-Material) gibt es auf der wirklich nett gestalteten Homepage der Bonner/Kölner Band: www.lebenswege.com Und wer neugierig geworden ist und die WGler gerne mal live erleben will, kann das am 07.01.'04 im Kölner MTC...Was: LebensWeGeWann: 07.01. (Mittwoch), 20 UhrWo: MTC, Zülpicher Str. 10, KölnWieviel: 6 EUR (22.12.2003)


06.09.2004
Bonnaparte - Konzerttipp
 LebensWeGe sind wieder da Die Köln/Bonner Band LebensWeGe bringt deutschsprachigen Reggae, von hüpfendem Ska über Dancehalltunes bis hin zum fließenden Roots-Reggae, für alles, was sich Hüften und Tanzbeine schon immer gewünscht haben. Bonn. (mi) Drei Artists am Mikro performen teils im Singjay-Style, teils gerappte, intelligente Texte mit Hooklines die im Ohr bleiben, wie Dübel in der Wand! Das Feuer der 8-Mann-Show (inklusive The IckChick am Saxophon) der WG on stage schlägt sofort auf das Publikum über, wie die Band u.a. in der Live Music Hall (Köln), der ColumbiaFritz Halle (Berlin), oder der Harmonie (Bonn) unter Beweis stellen konnte.Auch brauchte sie sich als Support von namhaften Bands wie den Skunk Allstars, den H-Blockx, The Slapstickers, SKA-P und anderen nicht zu verstecken! Wobei das größte und publikumsreichte Konzert wohl auf der Hauptbühne der Bonner R(h)einkultur 2004 mit 130.000 Besuchern war.Die LebensWeGe existiert seit dem Sommer 2000 und seit 2002 in folgender Besetzung: Drums (Niki, Bass (Tillimanjaro, Gitarre (Tosch, Piano und Synthesizer (Acapulco, Saxophon (The IckChick), zwei Sängern (Sela undMiMo) und einem Rapper (Mischy da HellmStar). Die LebensWeGe aus Bonn Nun sind sie in den letzten Zügen zu ihrer neuen CD und dafür haben sie sich mächtig ins Zeug gelegt. Um das gebührend zu feiern, haben sie ihre Record Release Party auf den 28.Oktober gelegt und werden selbige in der Klangstation mit Special Guests feiern. Dazu kommt als Support noch die Koblenzer Reggae/ Ska Band Mista Svensson.

.... for a big boom and sweet music.

Location: Klangstation
Adresse: Moltkestrasse 43, 53173 Bonn
Eintritt: 4 Euro im Vorverkauf

Für mehr Infos schaut mal bei www.lebenswege.com oder www.bonnboommusic.de rein!


22.02.2008
LebensWeGe geben gemütliches Konzert
Am 22. Februar sind die 7 Jungs und Mädels von "LebensWeGe" im Siegburger Kulturcafè. Mitgebracht haben sie ihren Mix aus deutschsprachigem Reggae, Dancehall und Ska. Flyer (Bild: LebensWeGe) Bonn. (KB) Die LebensWeGe lädt dazu ein im Kulturcafe CVJM in Siegburg das Haus zu rocken. Nach einem etwas größerem Konzert im Brückenforum um die Weihnachtszeit herum, geben die WGler jetzt ein eher gemütliches, kleines Konzert zum Anfang des Frühlings. Mit so viel Rythmus in ihrer jamaikanisch angehauchten Musik wollen sie jeden zur tanzenden Flamme machen und mit ihren Texten möchten sie mit ihrem Publikum auf Tiefgang gehen. Für Spaß aber auch für das gewisse Besinnliche müsste mit der Musik der "LebensWeGe" also gesorgt sein. Als krönenden Abschluss werden sich einige WGler das DJ-Gewand überstreifen um noch ein paar Sounds aufzulegen. Macht es der Band gleich und reist am 22. Februar mit der Bahn an: Es ist nicht teuer und das Siegburger Kulturcafè ist zu Fuß locker zu erreichen.


04.01.2004
Campus Web
 Die Bonner Band LebensWeGe spielt am 07.01. live im MTC.
   
Reggae. Und Hip-Hop. Manchmal Ska. Aber immer deutschsprachig. Die LebensWeGe ist eine der jüngeren Bonner Bands, die zwar noch nicht allzu lange die hiesige Live-Szene bereichert, dafür aber umso heftiger auf sich aufmerksam macht. Bereits 15 Auftritte absolvierten die acht Musiker seit ihrem ersten Gig im Frühjahr 2003, unter anderem als Support von Ska-P und den Köln/Bonner Ska-Matadoren The Slapstickers. Grund genug, sich diese aufstrebende Formation genauer anzusehen.

Am Anfang waren sie zu zweit: Mischy und Mimo, die beiden Hauptinitiatoren der LebensWeGe, saßen gemeinsam in Mimos Homerecording-Studio und bastelten an ihrer Musik. Das war vor ungefähr drei Jahren.

Mittlerweile ist aus dem Duo eine ausgewachsene Reggae/Hip-Hop/Ska/und-was-sonst-noch-so-in-die-Beine-geht Band geworden, und solche Formationen dürfen ja gar nicht weniger als acht Mann im Booklet stehen haben. In der WG sind es, um genau zu sein, sieben Jungs plus Mädel.

Was sich im Laufe der Zeit als die aktuelle Bandbesetzung (mit zwei Sängern, einem Rapper, Saxophon, Bass, Drums, Gitarre und Keys) heraus kristallisiert hat, ist sozusagen die Auslese aus den zahlreichen Musikern, die an der Entstehung des ersten WG-Albums beteiligt waren. "Auf ‚Sonnenbrillenlyrik’ haben wir uns für jeden Song Gastmusiker ins Studio geholt" erinnert sich Sänger Mimo "Letztendlich waren über 20 Leute an der Platte beteiligt. Aus diesen ganzen Gästen hat sich dann irgendwann die Besetzung ergeben, in der wir heute spielen." Aus den ständig wechselnden Musikern leitete sich dann auch irgendwann der Bandname ab, denn wie in einer echten WG gaben sich auch hier die unterschiedlichsten Leute die musikalische Klinke in die Hand.

Dabei schien der Start alles andere als einfach, wie Mischy erzählt: "Wir kommen ursprünglich aus Overath, und da gibt es eigentlich nur Rockbands. Keiner machte so Musik wie wir und deshalb waren wir schon skeptisch, ob man uns überhaupt mögen würde. Aber wir kamen von Anfang an gut an und sind bisher eigentlich überall positiv aufgenommen worden."

Darüber hinaus unterscheidet sich die WG vor allen Dingen durch ihre deutschen Texte von vielen anderen Newcomer-Bands, die nur allzu oft – aus welchen Gründen auch immer – den Weg in die Englischsprachigkeit wählen. "Deutsch ist eben unsere Muttersprache und deshalb die Form, in der wir uns am besten ausdrücken können. Außerdem haben wir eben auch deutliche Hip-Hop Einflüsse, wo ja viel mehr deutschsprachig getextet wird, als in anderen Musikrichtungen."

Was auffällt, wenn man zum Beispiel den letzten Longplayer der LebensWeGe "Bonn Boom Tunes" anhört, ist das völlige Fehlen eines akustischen Drumsets. Obwohl die WGler live mit Schlagzeuger auftreten finden sich auf CD nur Samples. Gibt es da eine klare Trennung zwischen Live und Studio? "Dass wir kein echtes Schlagzeug auf der CD haben ist mehr eine organisatorische Sache, denn wir haben die Platte hier im Home-Recording Verfahren aufgenommen und hatten einfach keine Möglichkeit, ein Schlagzeug vernünftig aufzunehmen. Allerdings waren wir für die neue EP mit der Rhythmusgruppe in einem anderen Studio und haben jetzt auch akustische Drums auf der Platte."

Die neue EP heißt "Zimmer frei?" und wartet mit fünf Titeln auf, die schon auf "Bonn Boom Tunes" zu hören waren, jetzt allerdings im neuen Sound und – wie nun schon so oft erwähnt – mit echtem Schlagwerk.

Den Sound der WG könnte man als durchweg positiv beschreiben, wenn man denn wollte. Typischer Roots-Reggae paart sich mit coolen Hip-Hop Skills und reitet auf relaxten Beats der Sonne entgegen. Das macht Lust auf Sommer und ist genau das Richtige, um sich den Winter schön zu hören, oder den Sommer zu genießen.

Wer also Lust bekommen hat, sich in der WG einmal umzuschauen, der ist herzlich eingeladen, dies am 07.01. zu tun. Dann nämlich gastiert die Combo im Kölner MTC und wird mit Sicherheit nicht nur einen Angriff auf die Tanzbeine starten. Also hingehen und die Sonne reinlassen!


09.09.2004
CityGator-Konzerttip
LebensWeGe - Reggae in der Klangstation  Die Köln/Bonner Band "LebensWeGe" feiern am 28.10. mit einer "Record Release Party" in der Klangstation die Veröffentlichung ihres dritten Studioalbums.

"LebensWeGe" wurde im Jahr 2000 gegründet und spielt deutschsprachigen Reggae, von hüpfendem Ska über Dancehalltunes bis hin zum fließenden Roots-Reggae, und alles, was sich Hüften und Tanzbeine schon immer gewünscht haben. Die drei Sänger performen auch an diesem Abend wieder teils im Singjay-Style, teils gerappte, intelligente Texte mit Hooklines.

Das Feuer der 8-Mann-Show (inkl. The IckChick am Sax) der WG wird sicherlich schnell auf das Publikum übergreifen, wie sich schon oft in der Vergangenheit bei Auftritten u.a. im MAU (Rostock), in der Live Music Hall (Köln), der COLUMBIAFritz Halle (Berlin), der Arena AufSchalke (Gelsenkirchen), der Halle 400 (Kiel), der Harmonie in Bonn oder natürlich beim Konzert auf der Hauptbühne der R(h)einkultur 2004 vor 130.000 Besuchern zeigte.

Ihre Single "Bleib am Ball" und das dazugehörige Video sind im Frühjahr diesen Jahres auch bei diversen Radio- und TV-Stationen wie RTL, MDR und ZDF gelaufen.
 
Offizielle Website der LebensWeGe: http://www.lebenswege.com/


19.07.2006
El Bosso
Der Dude Goes Ska - Juli 2006
LebensWeGe Babylon Taxi (2006) BoomBoomMusic Im Mai des Jahres 2006 kam das neue Album "Babylon Taxi" der 7-köpfigen Bonner "LebensWeGe" in den Handel. Dieses ist, auch schon wie der Vorgänger "Großstadtpulsschlag" (Oktober 2004), sehr schön abwechslungsreich gestaltet. Sei es nun musikalisch oder textlich. Der einzige hervorstechende rote Faden der sich durch die CD zieht (und das ist durchaus positiv gemeint), ist die unverkennbare Stimme des Sängers "MiMo". Neben dem zweiten Sänger ("Mischy da HellmStar") besteht die Band ("nach jamaikanischem Vorbild") nun seit ca. 2002 noch aus fünf weiteren Musikern: "Tosch" klampft die Gitarre, "Acapulco" haut in die Keys, "Tillimanjaro" zupft den Strom-Bass, "The IckChick" repräsentiert die Bläser am Saxophon und "Niki" kloppt auf die Trommeln. Vom Stil her lassen sich die "LebensWeGe"ler nicht leicht einordnen. Das gaben sie auch schon in Ihrem Interview mit dem DUDE selbst an (=> zum Interview). Man kann sagen das Off-Beat-mäßig einiges geboten wird: Ska, Rocksteady, Reggae, Dancehall, ja auch die richtige Prise HipHop, die der Band erst die Würze gibt, dennoch nicht überwiegt. Am besten tut man es allerdings der Band gleich und betitelt die dargebotene Musik einfach "...for a big Boom and sweet Music". Mit dieser Mischung verpacken sie gekonnt ihre deutschen Texte ohne das der Deutsch-Reggae irgendwie... komisch klingt. Den Eröffnungstitel "Die Zeit ist Reif" kann man textlich gesehn gleich als Repräsentant, bzw. Hinführung zu den andern Songs sehen. Es geht um das Leben an sich und die dadurch gebotenen schönen Momente, aber auch Problemseiten ("Das Leben ist schön aber nicht leicht") und wird sogar philosophisch ("geh lieber mit der Leichtigkeit des Seins" aus "Leichtigkeit"). Der CD-Namensgeber-Track "Babylon Taxi" gehört für mich, neben dem ersten Song, "Modepüppchen" und "So Sweet", zu den musikalischen Highlights dieses Albums: schön zum zurücklegen und mitsingen (vor allem bei dem momentan vorherrschenden Sommer hier ;). Neben diesen reggae-lastigen Songs gibt es aber natürlich noch Abwechslung geboten. "Kreislauf" nämlich. Mit 165 bpm der schnellste Songs des Albums, es bekommen auch Posaune und Trompete ein Gastspiel zugesprochen und kann eigentlich auch noch zu den "Highlights" gezählt werden. Den Kontrast dazu (natürlich nicht qualitativ ;) bildet der instrumentale "Backseat Dub". Für mich ist der einzige Schwachpunkt der CD der Titel "Spring", aber auch nur weil ich persönlich nicht auf "Dröhn-Bass" stehe. Fazit (in einem Satz): "Babylon Taxi" ist eine unglaublich gute Deutsch-Reggae-Ska-Dancehall-Scheibe mit vielen Höhepunkten und einer großen musikalisch-textlichen Bandbreite. El Bosso (Juli 2006) Zum Interview: Interview (2005) Tracklist: 1. Die Zeit ist Reif 2. Drop Legs 3. Babylon Taxi 4. Spring 5. So Sweet 6. Kreislauf 7. Leichtigkeit 8. Modepüppchen 9. Wie der Tag 10. Kalt Draussen 11. Feuer 12. Backseat Dub 13. Lieber Allein 14. So Sweet Reprise 15. Irgendwo


10.09.2004
deutschrockbands.de


06.07.2007
kyr
Festival für Freunde von Hard Rock und Punk Auf Rheinbacher Campus müssen Charts am Wochenende draußen bleiben Rock vor Ort : One Drop Does It überzeugen das Publikum auf dem Rheinbacher Campus.Rheinbach. (kyr) Punkt 15 Uhr am Samstag verwandelte sich der Campus der Fachhochschule in Rheinbach in ein Festivalgelände. Auch in diesem Jahr war es den Organisatoren von "Rock vor Ort" gelungen, sechs Liveacts auf die Bühne zu kriegen. Von Hard Rock über Punkrock bis zu Ska-Klängen reichte die Auswahl, die das Organisationsteam Christian Schlösser, Markus Missbrandt und Sabine Klischies gemeinsam mit der Fachschaft Wirtschaft im Vorfeld getroffen hatten. Eine Idee war, anders zu sein als sonstige Partys. "Bei den FH-Partys gibt es mehr Charts- und House-Musik", erklärte Schlösser. Die Rock-Fans sollten nun beim Festival auf ihre Kosten kommen. Und außerdem brauchte man gute Rockbands nicht in der Ferne zu suchen. Mit Acts aus der näheren Umgebung punkteten die Organisatoren beim Publikum. Schlössers Zusammenfassung: "Es ist eher regional aufgebaut." Als erster Act standen "Eat Unda Table" auf der Bühne, für die fünf Metal-Core-Avantgardisten aus Meckenheim beinahe ein Heimspiel. Dann kamen "One Drop Does It", die mit ihren "verflixt guten Melodien" wie angekündigt für Stimmung sorgten. Die vier Jungs aus Bonn hatten das Publikum ebenso auf ihrer Seite wie später "Yooga", die ihren deutschsprachigen Rock in Essig proben. "SL Stereo" aus Bonn, die im letzten Jahr einige Umstrukturierungen hinter sich gebracht haben, nutzten die Chance dann, um einige ihrer neuen Songs vorzustellen. Als Headliner für den Abend hatten die Organisatoren die überregional bekannte Band "LebensWeGe" eingeladen. Sie spielten Songs ihres aktuellen Albums "Babylon Taxi". Die Träger des German Reggae Grammy eroberten ihre Zuhörer damit im Sturm. "Die Stimmung war richtig gut", freuten sich alle. Glücklich waren die Helfer am Ende aber auch, dass das Wetter einigermaßen mitgespielt hatte. Denn "dieser Punkt kann bei einem Open Air über Himmel und Hölle entscheiden." (25.06.2007) Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10001&detailid=326254


06.07.2007
kyr
Als Headliner für den Abend hatten die Organisatoren die überregional bekannte Band "LebensWeGe" eingeladen.
Festival für Freunde von Hard Rock und Punk Auf Rheinbacher Campus müssen Charts am Wochenende draußen bleiben Rock vor Ort : One Drop Does It überzeugen das Publikum auf dem Rheinbacher Campus.Rheinbach. (kyr) Punkt 15 Uhr am Samstag verwandelte sich der Campus der Fachhochschule in Rheinbach in ein Festivalgelände. Auch in diesem Jahr war es den Organisatoren von "Rock vor Ort" gelungen, sechs Liveacts auf die Bühne zu kriegen. Von Hard Rock über Punkrock bis zu Ska-Klängen reichte die Auswahl, die das Organisationsteam Christian Schlösser, Markus Missbrandt und Sabine Klischies gemeinsam mit der Fachschaft Wirtschaft im Vorfeld getroffen hatten. Eine Idee war, anders zu sein als sonstige Partys. "Bei den FH-Partys gibt es mehr Charts- und House-Musik", erklärte Schlösser. Die Rock-Fans sollten nun beim Festival auf ihre Kosten kommen. Und außerdem brauchte man gute Rockbands nicht in der Ferne zu suchen. Mit Acts aus der näheren Umgebung punkteten die Organisatoren beim Publikum. Schlössers Zusammenfassung: "Es ist eher regional aufgebaut." Als erster Act standen "Eat Unda Table" auf der Bühne, für die fünf Metal-Core-Avantgardisten aus Meckenheim beinahe ein Heimspiel. Dann kamen "One Drop Does It", die mit ihren "verflixt guten Melodien" wie angekündigt für Stimmung sorgten. Die vier Jungs aus Bonn hatten das Publikum ebenso auf ihrer Seite wie später "Yooga", die ihren deutschsprachigen Rock in Essig proben. "SL Stereo" aus Bonn, die im letzten Jahr einige Umstrukturierungen hinter sich gebracht haben, nutzten die Chance dann, um einige ihrer neuen Songs vorzustellen. Als Headliner für den Abend hatten die Organisatoren die überregional bekannte Band "LebensWeGe" eingeladen. Sie spielten Songs ihres aktuellen Albums "Babylon Taxi". Die Träger des German Reggae Grammy eroberten ihre Zuhörer damit im Sturm. "Die Stimmung war richtig gut", freuten sich alle. Glücklich waren die Helfer am Ende aber auch, dass das Wetter einigermaßen mitgespielt hatte. Denn "dieser Punkt kann bei einem Open Air über Himmel und Hölle entscheiden." (25.06.2007) Quelle: http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&itemid=10001&detailid=326254


10.09.2007
General Anzeiger Bonn
# Vielseitiger kann ein Musikprogramm kaum sein. Freunde des gepflegten Jazz kommen mit den Marching Bands Quer Beat und der Rabbit Tail Jazzband voll auf ihre Kosten. Die Fans des satten Rhythm'n'Blues lassen sich beim Auftritt der Blues-Brothers-Coverband Heart & Soul richtig gehen. Zum wahren Publikumsmagneten gerät die Show von Sir Williams. Niemandem geringerem als Robbie Williams will die Band um den Sänger Michael Niess ein Denkmal setzen. Jüngere Semester lockt es zur Bühne an der Oberen-Wilhelm-Straße, wo die Reggae-Combo LebensWeGe auftritt.


01.05.2007
JLTA Webpage
LebensWeGe eröffnet die „Macht Alarm Tour 2007“
Für den Tourstart verspricht die WG jede Menge Aktion auf der Bühne, tanzbare Sounds und die eine oder andere Überraschung. Mit neuen Songs und der neuen Saxophonistin Katy ist die LebensWeGe bestens für die Tour gewappnet. Ein Highlight der Konzertreihe dürfte auch die DVD Release Party am 8. Juni im Underground in Köln werden. Fleißig hat die Band an ihrer DVD getüftelt und dabei Livekonzerte zusammen geschnitten, den Ton gemischt und das Design entworfen. Mit einer Menge Bonusmaterial bepackt, präsentiert die Reggaeband ihre Scheibe der Öffentlichkeit. http://www.lebenswege.com


04.09.2005
BRITTA HAVLICEK (Kölner Stadt-Anzeiger)
Berauscht von Sonne und Musik
Brühl - Auf der Wiese liegen und einfach faulenzen. Die Sonne genießen und sich von der Musik berieseln lassen, die die Bands auf der Bühne spielen: So gemütlich ging es am Samstagnachmittag auf der Freizeitwiese in Brühl-Ost zu. Die Jugendzentren „Juze el four“, „Klasse“ in Vochem und das Jugendzentrum des ASB „Hot Chili“ in Brühl-Ost hatten das Open-Air-Festival „Jambalam“ organisiert - ihr erstes Reggae-Event auf der Wiese. Doch nicht nur Reggae, sondern auch funkige, punkige und rockige Sounds wurden bis in den späten Abend geboten. Relaxten Gitarrenpop mit der hellen Stimme von Franziska Kusche gab es von der Brühler Band „Saunaclub“. Die eher langsamen Songs wie „Sing out now“ oder „Can't find the words“, die die 19-Jährige eindringlich sang, passten gut zu der entspannten Stimmung der Besucher. Noch fläzten sie sich auf der Wiese. Mit flotten Gitarrensounds und humorvollen Texten präsentierte sich das Kölner Duo „Jim und Jon“ alias Heiner Patet und Christian Bohning. Virtuos dargeboten, hallten die zweistimmigen Lieder über die Wiese. Auch die unterschiedlichen Rhythmen zeigten Wirkung: Bei den leicht rockigen Stücken wie beispielsweise „Spring vom 3er“ und auch den folklore- und latinolastigen Sounds wie „Cubra libre“ kam das Publikum langsam in Fahrt. Und spätestens beim Auftritt der Brühler Gruppe „Easy Drive“ war es für viele Jugendliche vorbei mit Faulenzen. Bereits bei den schrill-rockigen Introtakten, die die Musiker um Sänger Bela Kasaan spielten, sammelten sich die ersten Gruppen vor der Bühne und setzten sich in Head-Bang-Manier in Szene. „Endlich ist in Brühl mal etwas los“, freute sich Antonio Martinez Fernandez (22), einer der „Easy Drive“-Fans. „So ein Musikfestival für junge Leute muss es hier häufiger geben.“ Bis zum Abend hatten sich mehr als 400 Jugendliche auf der Freizeitwiese eingefunden und feierten bis in die Dunkelheit zu den Reggaesongs der Köln-Bonner-Band „LebensWeGe“ und des Münchner Musikerkollektivs „Les Babacools“. (KStA)


03.09.2008
Markus Wessel-Therhorn
Kölner Stadtanzeiger - Overath Rockcity
„ROCK CITY“ Der Schmelztiegel des Rock Die vierte Auflage des Festivals "Rock City" präsentierte sieben Bands aus Overath. Rund 600 Zuschauer verfolgten das Konzert auf dem Cyriax-Gelände. OVERATH Die Bühne auf dem Gelände des Cyriax in Overath ist in weißen Nebel getaucht, der nur durch die grellen Lichtkegel der Scheinwerfer unterbrochen wird. Sie strahlen dem Publikum entgegen und machen aus den Musikern kurzzeitig erstarrte Silhouetten. Vor der Bühne drängen sich junge Musikfans und singen lauthals mit. Zum Rhythmus der Musik aus den mächtigen Boxen neben der Bühne springen sie bei den schnellen Passagen auf und ab und jubeln. Sie genießen den Auftritt von „Ton“. Die Band um Tobias Röger, den ehemaligen Sänger der „Wohlstandskinder“, markierte den Höhepunkt des Festivals „Overath Rock City“ (ORC). „Wieder da - wieder wir - wieder laut“ war das Motto des ORC, das nun nach einer einjährigen Pause zum vierten Mal Bands mit Overather Wurzeln einen musikalischen Rahmen bot. Etwa 600 junge Rockfans fanden sich auf dem Festivalgelände Cyriax ein, um beim Sommerwetter sieben Bands zu erleben. Den Auftakt der Show bildete die Overather Nachwuchsband „Panorama“, die eine halbe Stunde lang Rockmusik spielte. Darauf folgten die Ensembles „Starlettes“, „Hello Bomb“, „Kapelle Petra“ und „LebensWeGe“; letztere gaben auf dem ORC nach sieben Jahren Bandleben ihr Abschiedskonzert. Nach 22 Uhr musste das Geschehen in den Innenraum der angrenzenden Schule verlegt werden, wo bei einer After-Show-Party zur Musik von „Schmeisig“ noch weiter gefeiert wurde. Reger Austausch Der Erfolg des Konzertes markierte Overath wieder als einen vielfältigen Standpunkt von Nachwuchsmusikern im Umkreis der näheren Kulturstädte wie Köln und Bonn. Alle der anwesenden Bands hatten eine enge Verbindung zur Overath, weshalb auch immer ein reger Austausch zwischen den Musikern verschiedener Couleur stattfand: „Wir sind eine Overather Band, wir sind ja auch hier zur Schule gegangen“, erklärt Michael Hellmich, Sänger der Ska- Formation „LebensWeGe“. Viele Bands und Musiker verstreuen sich mit der Zeit, aber eine Verbindung zu der Stadt bleibe trotzdem bestehen, denn dort seien ihre Wurzeln. „Overath war ein Schmelztiegel für junge Bands“, erklärt der 28- jährige Musiker. „Hier kommen viele Bands her, deshalb ist Overath auch »Rock City«.“ Das gebe dem Konzert zusätzlich eine soziale Ebene, so Organisator Andreas Koschmann. „Das ist ein Riesenwiedersehen für alle.“ So erklärte sich das starke Engagement: Die Bands traten für eine geringere Gage auf als üblich, und die etwa 50 Helfer arbeiteten ehrenamtlich. „Das ist für viele hier einfach eine Herzenssache“, erklärt Koschmann. Für viele Musiker ist das ORC nicht nur ein einfaches Konzert, sondern auch eine feste Institution in ihrem Konzertkalender. Demnach gibt es natürlich auch Fragen nach der Zukunft des Festivals. Koschmann ist da zuversichtlich: „Das ORC hat sich in der deutschen Musikszene einen Namen gemacht“, so der Organisator. „Ich habe Kartons voll Bewerbungen von Bands aus ganz Deutschland, die hier auftreten wollten.“ Copyright 2008 Kölner Stadt-Anzeiger. Alle Rechte vorbehalten.


12.07.2006
Alex Wahl
MK Zwo Magazin - 7/06
LebensWeGe - "Babylon Taxi" Während heimische Reggae-Grössen wie Seeed, Culcha Candela oder Gentleman einen Grad an Professionalität erreicht haben, der ihnen Zugang zum Mainstream ermöglicht hat, rücken seit einigen Jahren überall (noch) unabhängige Bands und Artists nach, die dem deutschen Reggae neue Impulse geben und ihn in naher Zukunft vielleicht auch auf das nächste Level heben werden. Die kölner LebenswWeGe ist so eine Band. Die Wohn- und Bandgemeinschaft schickt mit "Babylon Taxi" bereits ihren vierten Longplayer ins Rennen und liefert erneut eine beachtliche Scheibe in Eigenregie ab. Die Jungs und das Mädel steuern ihr Taxi durch abwechslungsreiche Songstrukturen auf einem amtlichen Insel-Sound, angetrieben durch spürbare Freude an der Musik, an Reggae, Dancehall, Ska und Dub. Das ganze stilsicher und mit einer angenehmen Selbstverständlichkeit, die keine Ironie auf das eigene Tun braucht, sie aber zulässt. Gesungen und getoasted wird denn auch in deutsch, die Texte bewegen sich zwischen Consciousness und "Mach Dich Locker!"-Attitüde, wobei kleine Schwächen in der Performance hier und da verzeihbar, weil sympathisch sind. “Babylon Taxi“ ist ein frisches und gutgelauntes Werk, zwar noch nicht ganz auf dem Niveau der Bigshots, aber die Platte macht allemal mehr Spass als so mancher aktuelle Einheitsbrei des Reggaestablishments und lässt ahnen, dass der Offbeat in Deutschland noch eine Weile interessant bleiben dürfte und die LebensWeGe ihren Teil dazu beiträgt.


14.10.2007
Dr. Dieter Porth
Lyrikbesprechung auf Pagina.com - dem Lyrikbeobachter
http://www.padina.com/stadtradio/in_liebe.html Ihr könnt dort auch für uns abstimmen .. also checkt die Seite und bringt uns hoch. Momentan sind wir noch auf Platz zwei .. aber das kriegt ihr bestimmt noch besser hin. Hier ein Auzug aus der Besprechung: Der gereimte Rap ist wie ein Langvers aufgebaut. Oft wird neben dem Endreim auch ein Binnenreim verwendet. [...] Inhaltlich wird der Wunsch nach einer liebevollen Welt besprochen. [Anmerkung: Dieser Rap ist anspruchsvoller als so manche moderne Feuilleton-Dichtung. Dr. Dieter Porth.] (Quelle: www.Padina.com)


03.07.2006
Mischy
Magazin Soundcheck 07/06 - Reggae mit Tiefgang
SOUNDCHECK Ausgabe 7/2006 Die Clubgig-DVD Julia Neigel, Last Remains, LebensWeGe, The Satelliters, Dumpyourload Den Artikel gibt´s hier:


30.04.2005
Lakuz
Reggae.ch - Reggae, Ska, Dancehall and Dub
[...]Die Kölner/Bonner LebensWG wohnt nicht nur zusammen, sondern zeigt uns mit ihrem bereits dritten Album "Grosstadtpulsschlag" dancehallastigen Reggae mit lustigen und nachdenklichen deutschen Texten. Mit viel Konzerterfahrung und Erfolg in Deutschlands Reggaeszene bepackt, bringen sie zum ersten mal ihr Set auch in der Schweiz. Im LaKuZ natürlich! Das Riot Soundsystem zeigt uns was sich sonst noch lohnt in Sachen Reggae zu hören. Mit dabei ein französisch sprechender Special Guest![...]


27.05.2006
Jan Malte
Reggae-Koeln.de - Juni 2006
Diese stellte nämlich ihr neues Album „Babylon Taxi“ vor. Um viertel nach acht begann dann auch die Vorgruppen Dickes B und Sindikaat zusammen den gut gefüllten Saal einzuheizen. Mich begeisterte vor allem auch die „Klinke“ Einlage der Gruppe Dickes B. So um kurz nach neun, begann dann auch die heiß erwartete LebensWeGe unter dem Getöse des Publikums ihren grandiosen auftritt. Unterstützt wurden dies von den Big Boom Sisters, welche mit ihren Stimmen die LebensWeGe an zahlreichen stellen unterstützte. Man sollte aber auch Eduardo erwähnen, der auch auf diesem Album wieder mit dem Lied „Leichtigkeit“ vertreten ist und live überzeugte, oder natürlich auch die drei Jungs der Slapstickers, die mit ihren Posaune, Trompete, und Saxophon und mit Fetten Ska-Sound die Feiernden zum Springen und Pogen brachte. Aber an diesem Abend brachte nichts das Publikum so zum Jubel wie das Lied „Kalt draußen“. Mimo und der Mischy kamen in dicken Winterjacken auf die Bühne, was wahrscheinlich bei dieser Hitze eine richtige Quälerei war. Der Riddim kam natürlich vom Senior S. Irgendwann einmal unterbrach die WG ihren Auftritt um mit dem Publikum und mit Sekt auf das neue Album zu stoßen. Insgesamt war es ein grandioser Abend. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt. LebensWeGe Dickes B Jan-Malte


17.08.2006
Jan Malte
Reggae-Koeln.de
Eine auf jeden Fall lohnende Platte. Auf 15 einfach nur genialen Tracks, alle auf Deutsch, erzählt die WG von chilligen Sonntagen in "So Sweet" oder kretisieren die Gesellschaft in "Kalt Draußen". In "Drop Legs" geht es ums Feiern und im Song "Babylon Taxi" geht’s, nun ja, eben ums Babylon Taxi. Wer eher auf Ska steht für den ist "Kreislauf" genau das richtige. Echt zu empfehlen ist auch "Wie der Tag". Anhören lohnt sich. Verstärkung hat sich die LebensWeGe von Taim (Babylon Taxi), Slapstickers (Kreislauf), Eduardo (Leichtigkeit) und Ex-WGer Sela (Wie der Tag) geholt. Es ist ein bunter Mix aus Reggae, Dancehall und Ska. Die cd ist genau das richtige für warme Sommertage. Auf jeden Fall ist diese Cd etwas ganz anderes als der normale Einheits-scheiß. Es macht echt Spaß diese Cd zu hören, weil man sehr schnell merkt, dass auch die LebensWeGe beim aufnehmen genau den selben Spaß hatte. Am 24.05 trat die Wg im Underground auf um diese Cd der Welt vorzustellen. Wenn ihr mehr davon lesen wollt könnt ihr dies hier (Link s.u. Anm.d.Red.) tun. Auf jedenfalls muss man sich die LebensWeGe einmal live ansehen, da ihre Auftritte etwas einmaliges sind. LebensWeGe Underground Hier können ihr sie Babylon Taxi für 11.95 Euro bei amazon bestellen. LebensWeGe - Babylon Taxi


02.12.2006
Dezember News: MwSt freut den Weihnachtsmann, Neuer gratis Tune auf Ice Ice, neue Saxophonistin und mehr!

Neben uns haben u.a. noch Sarmiento, die Raggamafia und 17 weitere diesen Riddim gevoiced. Auf www.reggae-town.de steht er inkl. Cover zum FREIEN DOWNLOAD bereit! Zu den 20 Tunes gibt es auch ein Booklet zum selber machen in der Datei. Hier ist der direkte Link: http://www.reggae-town.de/Downloads-req-getit-lid-74.html Ein großes Dankeschön gebührt auch den engagierten Jungs von Reggae Town - Big Up!! Viel Spaß beim Hören und Verbreiten! Zudem wird es auch ab 2007 Preiserhöhungen im Shop geben ... ja, ja die MwSt .... also Leute, alle die noch Lust auf einen LebensWeGe Artikel haben (zum verschenken oder selber haben) schnell auf die Seite (www.LebensWG.de) und im kleinen Laden stöbern ... so günstig treffen wir uns nicht wieder :) Außerdem werden es die regelmäßigen Konzert- bzw. Forumsbesucher schon festgestellt haben. Wir haben eine neue Saxophonistin! ... und nicht nur das, sie wird auch beim ein oder anderen Tune ans Mikro greifen. In Heiligenhaus war sie das erste Mal ein bisschen Bühnenluft schnuppern und hat auch direkt den Bericht geschrieben. Heute in Bensberg wird sie leider nicht dabei sein .. ein schon lange gebuchter Parisurlaub hat ein Schnippchen geschlagen .. aber am 16. in Viersen ist sie mit am Start und dann auch für immer (um M&N zu zitieren)! Nun gut, ansonsten ist der Tillimanjaro mit dem Marc Remmel fleißigst am DVD Schneiden, so dass wir hoffentlich im Mai/Juni das Ding in Rahmen eines großen -live Konzerts- in die Läden kicken können. Also, bleibt sauber, kommt heute nach Bensberg und rockt mit uns und den Slapstickers das Haus AWO (Ex-UFO) nieder ... es gibt sogar noch ne dicke Aftershowparty mit den Jungs von RootsRebel! Alles für nur 5€ !!!
Die restlichen Konzerttermine des großartigen Jahres 2006 folgen hier: 

DIE BABYLON BY TAXI TOUR 2006 WIRD PRÄSENTIERT VON DER RIDDIM:



02-12-06 (Sa) Bensberg Haus AWO (Ex UFO) zusammen mit The Slapstickers
16-12-06 (Sa) Viersen Trafo Station mit neuer Saxophonistin
24-12-06 (Sa) REGGAE GRAMMY VERLEIHUNG - Hamburg Markthalle (Spielen nicht!! Sind aber nominiert für den 2. deutschen Reggae Grammy. Ihr könnt auch noch voten: www.reggaegrammy.de )

Allright, wir sind schon in konkreten Planungen für neue Songs (checkt auch gratis "Im Augenblick" vom ICE ICE Sampler), neuen Konzertterminen (Vielleicht klappt´s ja dieses Jahr mit der Sommer Jam ;) ) und natürlich neuen Projekten .. aber davon wird natürlich noch nichts verraten.

Viele Grüße,
Mischy da HellmStar und die ganze schon mit Zipfelmützen bestückte LebensWeGe

www.LebensWG.de
www.myspace.com/LebensWG
www.BonnBoomMusic.de







 

 

 



21.06.2006
Carsten schöttke
LebensWeGe für German Reggae Award nominiert
Ihr deutsprachiger Mix aus Reggae, Ska und Dancehall überzeugte in der Auswahl der Kandidaten für einen der Reggae Grammys 2006. German Reggae Grammy In zehn Kategorien verliehen, soll der pyramidenförmige Preis – übrigens echte jamaikanische Handarbeit aus Naturholz – eine Hommage an „die Kraft und Energie der Reggae Musik …“ darstellen. Zur Wahl steht auch rot-gelb-grüne Prominenz wie Sean Paul, Damien Marley, Seeed und Gentleman. Interessant wird’s bei der Entscheidung, wer die dekorative Holzpyramide mit nach Hause nehmen darf: Per Online-Voting (bis zum 20.09.) dürfen die Fans den jeweiligen Gewinner zu 70 % mitbestimmen. Für die restlichen 30 % ist eine fachkundige Jury zuständig. Wer dann schlussendlich in welcher Kategorie pyramidal abräumen konnte, wird am 23. September im kultigen Scala Theater in Ludwigsburg verraten. ‚Unseren’ Bonner Rastafarians und ‚Rastafarinen’, die in der Sparte “Reggae Teams“ antreten, schon mal ein dickes Daumendrücken von hier aus.


16.12.2008
Julia Neuert
LebensWeGe trennen sich
Für die LebensWeGe selbst waren die letzten sieben Jahre "mehr als nur ein gigantischer Roadtrip", vor allen Dingen war es eine "verdammt gute Zeit" zwischen "kleinen Bühnen, großen Festivals, Hotels und Matrazenlagern, vollen Hallen, leeren Flaschen, dicken Bässen und langen Nächten", aus der sie jede Menge "Erfahrung" mitnehmen. Von 2001 bis 2008 war die Combo gemeinsam unterwegs, von Bayern bis nach Berlin und wieder zurück. Ihre Mischung aus Reggae, Ska und Dancehall setzten sie nach jamaikanischem Vorbild mit einer fünf-köpfigen Band um, kombiniert mit deutschen Texten im singjay-style, performt von den zwei Sängern MiMo und Mischy da HellmStar. Nach sieben Jahren voller Musik geht es mit dem Projekt LebensWeGe nun zu Ende und zum Abschied wird am 6. Juni in Köln noch einmal richtig abgefeiert. Seit Beginn ihrer gemeinsamen Reise hat die Sieben-Mann-Truppe insgesamt vier Alben und zwei LPs eingespielt. Neben einer Live-DVD leisteten sie in den lezten Jahren diverse Sampler-Beiträge, ein Video schaffte es auf Viva und 2006 wurden LebensWeGe mit dem German Reggae Award ausgezeichnet. Nach ihrem letzten Clubkonzert werden sie im August noch auf zwei Festivals auftreten. Spätestens nach dem 11. Afrika Karibik Festival in Aschaffenburg heißt es dann aber wirklich Abschied nehmen, denn der Auftritt auf dem Overath Rock City-Festival wird das letzte Konzert ever. MiMo, Sänger bei der LebensWeGe, hat gerade sein erstes Soloalbum Da Draußen veröffentlicht. Man darf also gespannt sein, was man von den einzelnen Musikern noch so hören wird. Die abschließenden Worte kommen jetzt aber noch einmal von der Band selbst: "Ihr habt's möglich gemacht und uns so manchen großen Traum erfüllt – Danke!"


20.08.2005
Reh-Zensionen Numero 41


28.02.2007
Rheinkultur Team
Best of Rheinkultur inkl. der WG!
Wir dürfen die ersten Bands zum besten geben. Wie Ihr wisst, gab es jahrelang die Regel, dass jede Band nur einmal spielen darf. 2007 nun basteln wir an einem Programm, dass zu einem großen Teil aus unserem persönlichen Best Of bestehen soll. Jedoch legen wir uns nicht einfach auf diese Konzept fest. Wenn sich uns Chancen bieten, die wir gerne ergreifen wollen, dann tun wir das! Aber grundsätzlich hat fast jede Band eine RhEINKULTUR - Geschichte. Entweder sie hat schon mal gespielt, wir haben sie nicht bekommen oder wir haben sie (idiotischerweise) abgelehnt. [...] LebensWeGe - ist Bonns wohl aktivste Combo in Sachen Reggae und Dancehall. Ebenfalls ein Zimmer in der WG haben Ska und deutsche Texte. Die Herrschaften machen Spaß und zwar nicht in ausgelatschten Birkenstocks, sondern fresh und quicklebendig im Sportschuh! das haben sie auch schon auf der RhEINKULTUR 2004 bewiesen und werden es wieder tun!
(RK 04)


03.07.2007
SAMSTAG geht´s ab: Rheinkultur (13h) und Abifestival (1h)
Ja, die Tage werden schon wieder kürzer, die Konzerte dafür fetter! YESSIA, nach 2004 dürfen wir 07 wieder die Hauptbühnenbretter der Rheinkultur entern!! Um 13:10 Uhr werden wir ... leider nur für 30 Min die Blue Stage zum Brodeln bringen! Um 15:45 Uhr bieten wir euch dann die Chance uns beim Human Table Soccer zuzuschauen ... und wenn ihr im Team der Stunde seid, könnt ihr sogar gegen uns zocken! Danach machen wir uns schon bald auf die Socken um in Lingen deren Event des Jahres zum Kochen zu bringen. Beide Male entern wir um eins die Bühen .. seid also früh oder spät am Start =) Falls ihr es nicht schafft, vorbei zuschauen, checkt hier die weiteren Termine nach der Sommer Pause, wenn die MACHT ALARM TOUR in die 2. Runde geht. Präsentiert von der RIDDIM, 2. Heimat Tourservice und TRIGGERFISH.de rocken wir folgende Städte:

MACHT ALARM TOUR2007:
07.07.2007 Bonn, Rheinkultur (u.a. FANTA 4 !!!)
07.07.2007 Lingen, Abifestival (u.a. Jahcoustix)
17.08.2007 Gorgast, Oboa Festival
01.09.2007 7 Seals, Neuss (u.a. Nosliw)
28.09.2007 Köln, MTC
18.10.2007 Aschaffenburg, Afrika Karibik Festival (u.a. Freundeskreis)
04.10.2007 Stuttgart, Zwölfzehn
05.10.2007 Tuttlingen, Rittergarten
06.10.2007 Egelsee, Schwarzer Adler
21.12.2007 Bonn, Brückenforum

info: www.lebenswege.com


Wir freuen uns auf Euch ... und auf das kommende Wochenende ... let´s get good vibrations! Mischy da HellmStar und die ganze LebensWeGe www.lebenswege.com www.myspace.com/lebenswg www.bonnboommusic.de


09.05.2006
Riddim No. 25 - April und Mai 06
LebensWeGe >>Kalt Draußen<< Auch die Bonner Wohn- und Musikgemeinschaft fängt an zu frieren beim Gedanken an das Verlassen der eigenen vier Wände und an die außerhalb regierende Realitäten.


09.05.2006
Riddim No. 25 - April und Mai 06 (Kopie 1)
LebensWeGe >>Kalt Draußen<< Auch die Bonner Wohn- und Musikgemeinschaft fängt an zu frieren beim Gedanken an das Verlassen der eigenen vier Wände und an die außerhalb regierende Realitäten.




24.08.2007
Claire-Christin Busche
Jetzt ist die Zeit und ....
Babylon Taxi LebensWeGe Rezension von Claire Um sich den deutschen Sommer schön zu denken, braucht es schon verdammt großes Kopfkino. Und was unterstützt die Fantasie besser als der passende Soundtrack? Richtig – nichts! Sommerliche Beats gemischt mit heiße Rhythmen liefern den perfekten Hintergrund für faule Liegewiesentage oder einen gepflegten Partyabend. Ein abwechslungsreicher Musikmix rund um den Sommer: Reggae, Ska, Dancehall alles auf einer Platte kombiniert – das ist die deutschsprachige Kombo LebensWeGe. Die siebenköpfige Band hat so einiges in ihrem Ensemble: Percussion (Niki), ein Tenor-Saxofon (Icka), zwei Vokalisten (Mimo und Mischy da Hellmstar), Bass (Tillimanjaro) und Synthy-Klänge (Acapulco Love). Heraus kommt eine leichte Musik mit geschickt getexteten Songs, mal ernsthaft, mal verspielt. Zur ersten Kategorie kann man wohl den Opening Track „Die Zeit ist reif“ zählen. „Jetzt ist der Zeitpunkt jetzt ists so weit und jetzt bin ich’s leid ich übernehm die Leitung[...]“ so wird gegen die allgemein verbreitete Lethargie angegangen. Selbstverantwortung ist angesagt um sein eigenes Glück zu schmieden, denn „das Leben ist nice aber nicht seicht [..]“. Alles mit einem weichen Reggaerhythmus unterlegt. Minimalistische Töne im Hintergrund setzen Akzente und nur im Refrain wird ein bisschen aufgedreht: Saxofonbegleitung und Backgroundsängerinnen geben eine Ohrwurmmelodie mit auf den Weg, die man für eine Weile nicht mehr los wird. Ähnlich geht es mit „So Sweet“ (Track 05) . Eine ebenfalls sehr bedeckte Melodiegestaltung wir durch einen locker flockigen Text aufgewertet. Das Thema: die Liebe an einem schönen Sommertag im Park. „Es ist so sweet wie du da liegst. Es fühlt sich gut an und ich wünschte, dass es so blieb.“ Genau das richtige zum langsam Grooven und Hüfteschwingen. Gute Laune in Notenform – sehr gelungen. Aber natürlich gibt es nicht nur ruhige Titel auf „Babylon Taxi“. Mit „Kalt draußen“ (Track 10) wird ein sehr energiegeladenes Lied durch die Boxen gejagt. Markante, bassige Töne im Hintergrund, scharfe Betonung und starke Texte, denn „es wird kalt draußen, Menschen suchen halt draußen, wenn sie den nicht finden sehn wir alle ziemlich alt aus [...] wenn sie den nicht finden kommt da meistens nur Gewalt raus“. Sehr kritisch klingt auch die Zeile „[...] ich weiß nicht, was die Welt im innersten zusammenhält. Doch ich weiß, dass man statt Wahrheit lieber nur noch Shit erzählt.“ Neben dem Entertainment wird in der LebensWeGe auch die inhaltliche Botschaft sehr groß geschrieben, ohne den Zuhörer zu erschlagen. Das gesamte Album ist eine gute Mischung aus Musik, die die Füße zum Wippen bringt und chilligen Gesangsstücken, die einen in die Karibik entführen. Sehr viel Ohrwurmpotential in 15 Songs. Der unterschiedliche Stil der beiden Sänger gibt jedem Song eine ganz eigene Richtung und immer wieder neuen Schwung, so entsteht nie der Eindruck ein und denselben Stil immer wieder vorgekaut zu bekommen. Viel Stimmung macht die Band auch auf der Bühne, wovon man sich auf der Live-DVD „Macht Alarm“ überzeugen kann. Schon beim Zuschauen wird einem auf dem Sofa heiß und man wünscht sich ganz dringend auf ein Open-Air Konzert der Sieben. Neben einiger auf dem aktuellen Album veröffentlichten Tracks findet man hier auch noch zehn weitere Songs der Band und einiges an Bonusmaterial. Wer die Möglichkeit hat die LebensWeGeler einmal live und in Farbe zu erleben, sollte diese Möglichkeit unbedingt wahrnehmen. Wer das nicht hat, muss sich wohl oder übel mit der CD zufrieden geben. Aber auch die lohnt sich definitiv. Für alle Reggea-Fans ist die LebensWeGe ein guter Tipp, um neue Interpreten zu finden und ganz bestimmt der richtige Begleiter durch den verregneten Sommer Liste der Musiktitel: 01. Die Zeit ist reif 02. Drop Legs 03. Babylon Taxi 04. Spring 05. So Sweet 06. Kreislauf 07. Leichtigkeit 08. Modepüppchen 09. Wie der Tag 10. Kalt draußen 11. Feuer 12. Backseat Dub 13. Lieber allein 14. So sweet reprise 15. Irgendwo Auftritte: 21-12-07 (Fr) Bonn Brückenforum 13-10-07 (Sa) Siegburg Casbah 06-10-07 (Sa) Egelsee Schwarzer Adler 05-10-07 (Fr) Tuttlingen Rittergarten 04-10-07 (Do) Stuttgart Zwölfzehn 28-09-07 (Fr) Köln MTC 02-09-07 (So) Beuel Beueler Bürgerfest 01-09-07 (Sa) Neuss 7 Seals Festival Nosliw Mehr Informationen: www.LebensWeGe.com www.bonnboommusic.de


02.10.2006
(vgt)
Deutsche Texte mit Tiefgang
Dieses war allerdings nicht so gut besucht, wie es Musik, Texte und das seit vier Jahren in dieser Besetzung auftretende Ensemble verdient gehabt hätten. Eigentlich besteht die Band sogar seit Sommer 2000. Was sie auszeichnet: dass sie ihrer Musik - neben Reggae auch Dancehall und Ska, die sich an jamaikanischen Vorbildern orientiert - deutsche Texte mit Tiefgang unterlegen. Die handeln, bezogen aufs „Babylon Taxi“-Album vom Alltag, wie er beim Blick durchs Wagenfenster wahrgenommen wird: Sonnentage wechseln mit Kälteeinbrüchen, rauschende Feste münden in gesellschaftlichen Engpässen.


02.10.2006
(vgt)
Deutsche Texte mit Tiefgang
Dieses war allerdings nicht so gut besucht, wie es Musik, Texte und das seit vier Jahren in dieser Besetzung auftretende Ensemble verdient gehabt hätten. Eigentlich besteht die Band sogar seit Sommer 2000. Was sie auszeichnet: dass sie ihrer Musik - neben Reggae auch Dancehall und Ska, die sich an jamaikanischen Vorbildern orientiert - deutsche Texte mit Tiefgang unterlegen. Die handeln, bezogen aufs „Babylon Taxi“-Album vom Alltag, wie er beim Blick durchs Wagenfenster wahrgenommen wird: Sonnentage wechseln mit Kälteeinbrüchen, rauschende Feste münden in gesellschaftlichen Engpässen.


01.01.2004
Der Dude goes Ska




27.03.2005
Radio Berg
 "Die Köln/Bonner Band mit den Wurzeln in Overath."


08.04.2005
Stroke of Luck
Großstadtpulsschlag Ja was ewig währt wird endlich gut :-) ! Ich habe mir lange Zeit genommen nen Review zu der Großstadtpulsschlag zu schreiben. Das mag zum einen daran liegen das ich sie erst sehr spät in die Finger bekommen habe, zum anderen hab ich aber auch gedacht ich gehe erstmal auf so viele LWG Konzerte, daß ich die neuen Tracks Live kenne um sie dann auch besser mit der CD vergleichen zu können :-) ! Als allererstes fällt einem das krass geile Cover der Scheibe auf, welches professionell gestyled wurde und das hat sich echt mal gelohnt ! Mir gefällt es auf jeden Fall supergut, und im Kontext des Titels macht sich das Szenario welches abgebildet ist gut her. Das Layout des gesammtes Package ist Einhaitlich in diesem derben Style gehalten und macht echt an, als ein echter Hingucker, der sicherlich auch die Augen Kauffreudigkeit an das Gehirn weitersenden läßt !
Das Booklet rockt durch fette Fotos, und was ich immer super wichtig finde !!!! MIT DEN TEXTEN !!!!! Das darf man nicht verkennen, denn es gibt mehr Leute die auch gern auf den text hören und drauf achten als man denkt und das nicht nur im Genre in dem Sich die LWG bewegt ! Nicht zuletzt habe ich mich bei den Danksagungen wiedergefunden ! **rotwerd** das war doch nicht nötig :-) !!
So also schmeiß ich die scheibe rein, prompt tönen mir auch schon 2 altbekannte Tracks entgegen. Zum einen Live schön öfters genoßen, die Punchline die als Operner schon für hüpfende Menschen sorgt, zum anderen der supergeile Track Revolution. Dieser zählt mit zu meinen Favouriten, denn er ist einfach Perfekt, musikalisch echte Sahne, nicht überproduziert, nicht zuviel von allem, und der grandiose Rap von SELA der einfach nur ROCKT ohne Ende !!! Weiterhin ist auch die Message der Hammer, ein schöner Gegenpol zu dem ganzen Gewalt - Schwachsinns - Gelaber was man sich leider nur zuoft anhören muss !
Weiddaa gehts mit dem Track für die Mädels Könniginnen, welcher dieser sicher zum Hüftenkreisen bringt ! Sehr gelungen, aber ich bin ja keine Königin, ich bin ein KÖNIG (sorry der musste sein !). ich tantze trotzdem drauf wenn ich live am start bin.
Nun kommt es aber, der absolute Hammer !!! Für mich der SONG schlechthin auf der Scheibe ! Gefällt mir Muckemäßg sehr gut, da er etwas Elektronisches mitbringt. Aber die Rhymes und die Gesangslinien sind der Hammer, das Teil ziehe ich mir ständig rein und es wird mir niemals langweilig ! Dieser Track ist zusammen mit EDUARDO entstanden.
Hier is auch wieder der berühmte Kopf auf den Nagel (oder andersrum egal !) den die LWG immer mitbring, sone Message eben wie in den tracks Revolution und Was die meisten sagen ! Neben dem mächtigen Spaß den die LWG inne Täsch hat wennse anrückt, steckt auch ne Portion Weltverbessertum, indem Sachen angesprochen werden, die ja jeder irgendwie weiß aber ständig wieder vergisst, ZITAT : "..Es geht nich um nen dicken Job nen schickes Top oder nen heissen Wagen..." sondern nur darum glücklich zu sein (und natürlich auch ne derbe Zeit mit der LWG zu haben, wennse rocken !) ! Lass dir denn Song mal auf der Zunge zergehen !!
So weiter im Text gehts ab mit dem Song BOOM, zu dem ich nicht so viel sagen will, denn der wurde ja schon vorher ausgekoppelt, quasi als Appetizer for da CD ! Is ein geiler PartyHIT, der besonders gut mit nem Cocktail in der Hand kommt !
Jeah der nächste Song hehehe dicke Hymne an meine STADT BABY !!Großstadtpulsschlag !! Ja ich bin importierter Kölner hehehe ! Wohne mittendrin und bin zufrieden damit. Toller Song der die Positiven Seiten der Großstadt hervorbringt. Das Wort Großstadtpulsschlag brings schon wieder auf den Punkt, denn sone Stadt hat schon einen fetzigeren Puls als die ländlichere Lebensvariante.
Der track hat auch die verdiente Ehre des Titelsongs der Scheibe. Also besser geht nicht, und die derbsten Skratching einlagen von DJ First Take machens noch runder ! Was ich bei mir selbst gemerkt habe is das das Wort (ist es eins ??) Rabbadidab sofort hängen bleibt, und einen immer wieder zum summen und brabbeln bringt.
Eine Nummer weiter auf dem CD Spieler fängt wieder ein Leckerbissen an, was is das ein geiles TEIL, meine Absolute Nummer 2 auf der Scheibe. Musikalisch genial umgesetzt und mit vielen schönen Effekten gespickt wird wieder die Message an den Mann gebracht das Geld nich alles is, was übrigens stimmt leute ! BABY danach aber Zeit für Spaß hehehe die Strandung ála Lebenswege is superwitzig und ein mehrfaches hintereinanderhören auf jeden Fall wert. Der Absolute Party Hammer der Song, der mit seinem Gitarrenlastigen Refrain live alles zum absoluten Ausrasten bringt, soviel is mal garantiert.
Ausklingen tut die Scheibe mit nem schnellen track namens Auszeit, der nochmal ordentlich die Ohren durchschüttelt und einen beim langsameren Refrain schön schwofen läßt ! Ein echt schön gelungenes Break mit very nice Guitar Playing by Toby läßt mich auch direkt noch mal auf repeat drücken :-)!
Zum Schluß nochmal nen derben Remix vom Großstadtpulsschlag, der Hammer geil ist, weil der Beat so richtig abdonnert hehe da haben meine Boxen echt Spass am start ! Very NICE !
Joah und is dann am Ende die CD zuende dann haut man sie nochmal in den PC und ab gehts weiter mit 2 Videos der LWG, das nen ich mal geil, Multimediazubehör !! Alle Achtung !
So das Fazit fällt dementsprechend natürlich positiv aus, liebe LWGler, das habta echt gut gemacht, volle 100 Punkte, die Scheibe wird 2005 sicher vielen Menschen ein treuer Begleiter sein, einer davon bin sicher ich ! Ich stell mir das schon gediegen vor, so mit Grill und so gaaaanzz easy !!!
Also TOP TOP TOP und mehr davon !!
BEN






23.09.2006
Große LWG - DVD Produktionen - Das Freuen auf Teil 2 beginnt!
In der Harmonie wird es n paar Veränderungen geben, aber dazu später mehr. Außerdem solltet ihr euch schon merken, dass in der Harmonie der Beginn schon auf 19:30 gelegt ist (Einlass ist 19 Uhr) und da die Chamberdogs, die uns coolerweise supporten, schon so früh die Bühne entern werden wäre es cool, wenn ihr auch schon so früh am Start wärt. Wir starten dann auch pünktlich eine Stunde später ... denn in der Harmonie enden die Konzerte immer früher als normal, da es mitten in der City liegt! Mehr Infos werden folgen, da aber die Video Crew wieder die selbe sein wird, hoffen wir, dass sich unser Aufwand lohnt und ihr Lust habt zahlreich zu erscheinen.


17.07.2006
Nkechi Uzoma
Triggerfish - Von gesellschaftlicher Kälte zu 'droppenden legs'
LEBENSWeGe - Babylon Taxi Von gesellschaftlicher Kälte zu 'droppenden legs' Reggae 'made in Germany' hat ja dank so manchem Künstler in den vergangenen Jahren einen Boom erlebt, der wohl sogar denjenigen überzeugte, der ausschließlich Stereotypen wie u.a. 30 Grad, Jamaika, Rum und Strand mit Reaggae verband. Das ist jetzt alles anders...und neben den GENTLEMAN's und PATRICE's dieser Welt, versucht auch die Köln-Bonner LEBENSWeGe mit ihrem nunmehr vierten Album, ihre Version an den Mann zu bringen. Auf Babylon Taxi wechseln sich langsame, melodische Tracks wie "Die Zeit Ist Reif" ab mit guten Dancehallsongs, die hohe Qualität an Tanzspaß bieten. So zum Beispiel die vielsagenden Titel ‚Drop Legs’ oder ‚Spring’ — einfach, direkt und auffordernd. Flotte Beats, kurze Anschläge...die perfekte Mischung, um die Hüften kreisen zu lassen und in die Knie zu gehen. Dazu passen auch Zeilen wie "Drop Legs, Every Gal and Boy, wind your body and flex. Macht mal Lärm, macht mal Lärm und ruft: Drop Legs". Das sollte auch bei Konzerten als guter Anheizer funktionieren. Ausserdem hat das Album neben Ska-einlagen a la "Kreislauf" auch die obligatorischen 'Wohlfühl-Reggae'-Songs, die sich nach Sommer, Sonne, Urlaub, Strand und wenig Stress anhören, anfühlen und auch textlich in diese Kerbe schlagen. Dazu gehören "So Sweet" oder "Wie Der Tag"...zuckersüß und wohlig warm. Inhaltlich bietet Babylon Taxi mehr als Oberflächlichkeit. So sparen die LEBENSWeGe’ler nicht mit Sozialkritik an dem Stand der Gesellschaft; so erzählen sie von einem eiskaltem Tag der übertragen gesehen mit Kritik nicht hinter dem Berg hält. Auch die Oberflächlichkeit der Menschen und der Stellenwert des Äußeren kriegen ihr Fett weg...wie auf direkte aber humorvolle Weise in „Modepüppchen“. „Ich mag deine Haare, ich mag deine Hüften, ich brauch kein Arschgeweih und auch kein Lifting“ ist doch mal eine Aussage. Mit Humor versucht die WeGe ihr Album abzurunden und so eine gute Balance zwischen ernsthaftem, tanzbarem und Spaßmusik zu finden. Insgesamt ist Babylon Taxi ein vielseitiges, meist deutschsprachiges Album mit Abstechern in diverse Musikstile. Das klingt jedoch glaubwürdig und wirkt nicht wie ein verzweifelter Versuch, einfach alles an Musikstilen auf dem eigenen Album anzuhäufen was geht. Man muss deutschsprachigen Reggae mögen, aber musikalisch und textlich hat Babylon Taxi gute Ansätze, um zu zeigen, dass die Zeit für die Köln-Bonner Kombo tatsächlich reif ist... Tracklist: 1. Die Zeit ist reif 2. Drop Legs 3. Babylon Taxi feat. Taim 4. Spring 5. So Sweet 6. Kreislauf feat. The Slapstickers Brazz Boys 7. Leichtigkeit feat. Eduardo 8. Modepüppchen 9. Wie der Tag feat. Sela 10. Kalt Draußen 11. Feuer 12. Backseat Dub 13. Lieber Allein 14. So Sweet Reprise 15. Irgendwo Beitrag von: Nkechi Uzoma / erstellt am: 13.07.2006


26.05.2006
Busy
Busy Bühren zur Babylon Taxi
Mastering - News: 26.05.2006 Hi Leute, schon lange gabs keine News mehr....das hat natürlich seinen Grund! Ich war in den letzten Wochen wieder extrem "Busy" und habe mal wieder fleissig geschraubt....was und wen, möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Ich das Vergnügen mit Pete Smith zusammen zu arbeiten, Pete arbeitete in der Vergangenheit schon mit einigen sehr Grossen Künstlern zusammen, zu seinen Arbeiten zählen, Randy Crawford, Chris de Burgh, Joe Cocker und zeichnete sich Verantwortlich für das erste Solowerk von Sting und produzierte mit ihm gemeinsam "Russians". Das Album was ich für Pete gemastert habe ist eher die rockige Abteilung, Overwhelmed von Gabriel Gordon, eine sehr schön produzierte Platte im typischen BritRock Sound, müsst Ihr unbedingt mal checken! Danach liessen sich Sorgente und Raggabund ihre Lonplayer von mir mastern. Während Sorgente mehr dem Trouble Funk Sound der 80er anschliesse, gehen Raggabund mehr in die Dancehall orientierte Richtung. Zwei coole Alben die es in sich haben! OpenSeason, eine Reggae Band aus Schweiz, liessen sich ihre EP "Step by Step" von mir Mastern, mit Remixen von den Scrucialists, Victor Rice, Signorino TJ und Rasterfahndung. Veröffentlicht auf Leech Records. Mit Reggaetönen gings gleich weiter mit PowPow Movements Ingo Rheinbay und seiner One Riddim Compilation "First Sight". Ebenfalls Reggae aus Köln, die LebensWeGe, sie kamen zu mir ins Studio um ihren neuen Longplayer " Babylon Taxi" mastern zu lassen, eine sehr schöne Reggae/Ska/Dancehall lastige Platte, unbedingt mal reinhören. Dann bekam ich Besuch aus meiner Nachbarschaft, die drei Jungs von "KeinPlanMalSchaun - Kurz - KPMS" schauten rein um Ihre Internet EP von mir auf Lautstärke bringen zu lassen, natürlich wurde daraus ein ernstzunehmendes Mastering!!! Also nichts wie ab auf Ihre Webpage und die Platte Saugen, ist auch garantiert mit echtem Cover!!!! Ein Shoutout muss ich nun erstmal loswerden in die Nachbarstadt Minden an meinen Mann DJ Gapforce, der nämlich seit einigen Tagen damit beschäftigt ist, für ARR recordings zu tätigen!!! Reno, Germany, Stress und Trauma, nehmen in seinem Studio z.Zt. Teile ihrer Alben auf. Gapforces Aufnahmen sind hochwertige arbeiten, ist mein Geheimtip wenn Ihr erstklassige Aufnahmen benötigt!!! Mein persönliches Highlight, war der Anruf von Martin Stieber: "Du Busy, Stieber hier, kannscht ´ mal eben unsere TwinPlastik mastern, Busy du weischt schon, Knöpfe schön nach rechts drehen und schön laut" ich mal eben gemastert und erneuter Anruf " Du Busy, isch glaub das ja net....Pause....die is ja uuunfassbar laut Busy....wieder Pause....Busy dasch geht ja garnet wie die Buumscht.....wieder Pause....Du Busy isch könnt heulen....der Special auch..... der isch vo Freude ne Runde dursch den ladden gelaufen" Stieberbeatz sind für mich immer wieder eine Freude, mitgearbeitet hat übrigens auch PH7, also loslaufen und TwinPlastik kaufen!!!! Im April war ich dann sehr mit den Endarbeiten von dem Mittelweg Lonplayer - FR beschäftigt, ein absolutes Meisterwerk von dem mal grade 16 jährigen Braunschweiger MC. Ich habe Euch weiter unten mal einen kurzen Presstext von seiner Hompage eingebaut mit ein paar mehr Infos. Der Mai wurde dann wieder etwas Raggaelastiger, und wieder einmal arbeitete ich für´s PowPow Movement, diesmal das Album von Elijah Prophet, produziert von Ingo Rheinbay, für mich jetzt schon eins der besten Reggae Alben dieses Jahres! Als nächstes stand das mastering eines für mich besonderen Albums an, mit einer Mischung aus Raggae/Roots/Dancehall/Salsa mit HipHop Elementen in spanischer Sprache. LosChupacabras heisst die Band aus dem Kölner Raum, die sich schon auf einigen Festivals einen Namen machen konnten, eine sehr abwechselungsreiche Platte die in diesem Sommer noch released werden soll. Beim nächsten Anruf musste ich mir erstmal die Freudentränen aus dem Gesicht reiben: "Hallo Busy....hier ist der Dende.....HipHop braucht dich.... und ich so, er so......wie jetzt....Dendemann?" Keine zwei Wochen, sondern drei Wochen später, sass Dende zusammen mit seinem Produzententeam "Audiotreats" bei mir im Studio um mir die unfassbarsten Produktionen um die Ohren zu hauen "pure Funk", die Audiotreats hatte ich bis dato nicht auf dem Schirm, bringen den HipHop in Deutschland auf ein absolutes Top Level und das gepaart mit einem der wichtigsten MCs dieses Landes "Dendemann". Ich will Euch nicht zu viel verraten, bald ist er wieder zurück!!! So, das wars auch schon fast.... jetzt grade sitze ich noch an einer kleinen Produktion, für die Fussball WM, die ich für meine Kollegen aus Berlin noch schnell mastern muss... Ihr könnt bestimmt erahnen, wer damit gemeint ist, sind übrigens soeben Platin gegangen!!! Also, Wünsche Euch noch ein schönes Wochenende Euer Busy


17.03.2002
vitaminic.de
 LEBENSWEGE "Sonnenseiten" - Wer aus dem Ort kommt, der genauso heißt wie der zweitbeste 10er den Deutschland je hatte, kann eh nix falsch machen. Die Hip Hop-Crew aus Overath kommt gefühlvoll und Akustik-Stylee auf den Punkt. Im Auge behalten!


02.08.2007
Benjamin Fuchs
Die Welt Artikel - Reggae für eine bessere Welt
Bestes Reggae-Team beim "German Reggae Award": Die siebenköpfige Band LebensWeGe Eng ist es auf der Bühne. Kein Wunder, denn immerhin springen hier sieben Musiker und Sänger mit und ohne Instrumenten herum. Sänger Mischy schwingt ein Handtuch, während die Stakkato-Beats aus den Boxen die Zuschauer antreiben. „Kalt Draußen“ heißt der Song, er eröffnet die erste Live-DVD der Band LebensWeGe. Entspannt groovender Reggae mischt sich mit aufpeitschenden Dancehall-Tracks und Ska. Live noch besser „Uns haben viele Leute gesagt, dass wir Live noch besser wären als auf Platte, deshalb wollten wir die DVD unbedingt machen“, sagt Schlagzeuger Niki. Das Mammutprojekt zog die Köln-Bonner Band in Eigenregie durch, sechs Monate hat es gedauert, dann war die Scheibe fertig. Befreundete Kameramänner hielten zwei Shows der Gruppe auf Band fest, ein Cutter fügte die besten Versionen zusammen. So lief die gesamte Produktion. „Wir haben ein ziemlich gutes Netzwerk an Leuten, die uns helfen“, sagt Niki. Dabei ist es nicht selbstverständlich, diese DVD in die Läden gebracht zu haben, denn die beiden Sänger Mischy und Mimo haben vor einigen Jahren ihre eigene Plattenfirma gegründet, mit der sie die Musik von LebensWeGe verbreiten. Mit allen Schwierigkeiten, die dazugehören – bescheidene Budgets und viel Arbeitsaufwand. Dennoch funktioniert es: Mittlerweile haben sie vier Alben herausgebracht und eben die neue DVD. Das Geld wird bei Auftritten verdient Die eigene Firma zu gründen sei eine bewusste Entscheidung der beiden Sänger gewesen, sagt Niki. „Wenn du bei den großen Labels nicht auf der A-Liste stehst, hast du es schlechter als bei einer kleinen Firma.“ Mittlerweile bieten auch die größeren Läden und Online-Versandhäuser ihre Platten an. „Wir können mit dem Geld, das wir einnehmen, meistens unsere nächste CD finanzieren“, sagt Niki. Obwohl die LebensWeGe eigentlich jeden Cent gebrauchen kann, findet Niki es nicht schlimm, wenn ihre Platten unter Freunden weitergegeben werden. „Es wäre zwar übertrieben, die CDs zu verschenken, aber so wird die Musik auch verbreitet. Und das meiste Geld wird mittlerweile bei den Auftritten verdient.“ Trotzdem ist Geld nicht die oberste Maxime für die Band. „Es ist auch cool, zu sehen, dass zum Beispiel Leute in einem Kaff bei Leipzig unsere Texte mitsingen können. Dafür macht man es.“ Schlagworte Musik Lebenswege DVD CDS Reggae Ausgezeichnet German Reggae Award Damit sind sie auch bisher gut gefahren, schon in den Anfangszeiten traten LebensWeGe beim renommierten „John Lennon Talent Award“ für Nachwuchsbands auf. Im letzten Jahr gewannen sie den „German Reggae Award“ in der Kategorie „Bestes Reggae-Team“. Der Spaß an der Musik steht im Vordergrund, das sieht man auch auf der DVD. Der Band quillt der Reggae aus allen Poren – und zwar abseits der üblichen Kiffer-Klischees. Die Texte behandeln gesellschaftliche Themen, kritisieren Gewalt, Armut und Schönheitswahn. „Ich finde es schon wichtig, dass wir keine reine Partyband sind, sondern auch Weltverbesserer-Reggae machen“, sagt Niki. So kommt beides in der WG nicht zu kurz: Nachdenken und Feiern. www.lebenswege.com


03.08.2007
Tourdates und die Welt
Reggae für eine bessere Welt Die Band LebensWeGe bringt ihre Musik mit einer eigenen Plattenfirma an den Fan. Mittlerweile haben sie vier Alben herausgebracht und die neue DVD. Der Band quillt der Reggae aus allen Poren. Und zwar abseits der üblichen Kiffer-Klischees. Eng ist es auf der Bühne. Kein Wunder, denn immerhin springen hier sieben Musiker und Sänger mit und ohne Instrumenten herum. Sänger Mischy schwingt ein Handtuch, während die Stakkato-Beats aus den Boxen die Zuschauer antreiben. „Kalt Draußen“ heißt der Song, er eröffnet die erste Live-DVD der Band LebensWeGe. Entspannt groovender Reggae mischt sich mit aufpeitschenden Dancehall-Tracks und Ska. Live noch besser „Uns haben viele Leute gesagt, dass wir Live noch besser wären als auf Platte, deshalb wollten wir die DVD unbedingt machen“, sagt Schlagzeuger Niki. Das Mammutprojekt zog die Köln-Bonner Band in Eigenregie durch, sechs Monate hat es gedauert, dann war die Scheibe fertig. Befreundete Kameramänner hielten zwei Shows der Gruppe auf Band fest, ein Cutter fügte die besten Versionen zusammen. So lief die gesamte Produktion. „Wir haben ein ziemlich gutes Netzwerk an Leuten, die uns helfen“, sagt Niki. Dabei ist es nicht selbstverständlich, diese DVD in die Läden gebracht zu haben, denn die beiden Sänger Mischy und Mimo haben vor einigen Jahren ihre eigene Plattenfirma gegründet, mit der sie die Musik von LebensWeGe verbreiten. Mit allen Schwierigkeiten, die dazugehören – bescheidene Budgets und viel Arbeitsaufwand. Dennoch funktioniert es: Mittlerweile haben sie vier Alben herausgebracht und eben die neue DVD. Das Geld wird bei Auftritten verdient Die eigene Firma zu gründen sei eine bewusste Entscheidung der beiden Sänger gewesen, sagt Niki. „Wenn du bei den großen Labels nicht auf der A-Liste stehst, hast du es schlechter als bei einer kleinen Firma.“ Mittlerweile bieten auch die größeren Läden und Online-Versandhäuser ihre Platten an. „Wir können mit dem Geld, das wir einnehmen, meistens unsere nächste CD finanzieren“, sagt Niki. Obwohl die LebensWeGe eigentlich jeden Cent gebrauchen kann, findet Niki es nicht schlimm, wenn ihre Platten unter Freunden weitergegeben werden. „Es wäre zwar übertrieben, die CDs zu verschenken, aber so wird die Musik auch verbreitet. Und das meiste Geld wird mittlerweile bei den Auftritten verdient.“ Trotzdem ist Geld nicht die oberste Maxime für die Band. „Es ist auch cool, zu sehen, dass zum Beispiel Leute in einem Kaff bei Leipzig unsere Texte mitsingen können. Dafür macht man es.“ Schlagworte Musik Lebenswege DVD CDS Reggae Ausgezeichnet German Reggae Award Damit sind sie auch bisher gut gefahren, schon in den Anfangszeiten traten LebensWeGe beim renommierten „John Lennon Talent Award“ für Nachwuchsbands auf. Im letzten Jahr gewannen sie den „German Reggae Award“ in der Kategorie „Bestes Reggae-Team“. Der Spaß an der Musik steht im Vordergrund, das sieht man auch auf der DVD. Der Band quillt der Reggae aus allen Poren – und zwar abseits der üblichen Kiffer-Klischees. Die Texte behandeln gesellschaftliche Themen, kritisieren Gewalt, Armut und Schönheitswahn. „Ich finde es schon wichtig, dass wir keine reine Partyband sind, sondern auch Weltverbesserer-Reggae machen“, sagt Niki. So kommt beides in der WG nicht zu kurz: Nachdenken und Feiern. www.lebenswege.com Von Benjamin Fuchs ----------------------------- Ansonsten hab ich hier noch die neusten Tourdates am Start ... wir bitten um Verbreitung. Also, MACHT ALARM!!! 17-08-07 (Fr) Gorgast (bei Berlin) OBOA Festival 18-08-07 (Sa) Aschaffenburg Afrika Karibik Festival mit u.a. Freundeskreis, Jimmy Cliff 01-09-07 (Sa) Neuss 7 Seals Festival Nosliw 02-09-07 (So) Bonn Beueler Bürgerfest 28-09-07 (Fr) Köln MTC 04-10-07 (Do) Stuttgart Zwölfzehn 05-10-07 (Fr) Tuttlingen Rittergarten 06-10-07 (Sa) Egelsee Schwarzer Adler 13-10-07 (Sa) Siegburg Casbah 21-12-07 (Fr) Bonn Brückenforum Also, checkt auch unsere YouTube Videos (www.youtube.com), tretet unserer Gruppe im StudiVZ bei (www.studivz.net) oder werdet unser Freund im MySpace (www.myspace.com/lebenswg). Bis die Tage, Mischy da HellmStar und die ganze LebensWeGe www.LebensWG.de www.BonnBoomMusic.de


Shari Littmann
VISIONS.de Newsflash II
Tobias Röger nannte sich damals Honolulu Silver, war Sänger der aufgelösten Wohlstandskinder und kündigte in der Ausgabe 154 an, auch in Zukunft Musik machen zu wollen. Neues gibt es jetzt aus erster Hand: Seine neue Band heißt Ton und bewegt sich nach eigener Aussage "eher im Travis-Bereich". Ein erstes Demo gibt es bald zu hören, das erste Konzert findet am 26.09. im Kölner MTC statt. Wir bleiben dran.


Uschmann
VISIONS.de | Unexplored
Tobias Roeger war 10 Jahre lang Sänger und Songwriter der Wohlstandskinder und teilte als solcher das Schicksal von amerikanischen Größen wie Greg Graffin, Joey Cape oder Fat Mike. Er wurde unterschätzt. Dabei lebte seine Version von Poppunk von tollem, glasklaren Songwriting und launiger Melancholie. Dieses Talent tritt bei seiner neuen Band Ton vollkommen in den Vordergrund. Entkleidet von jedem Punkarrangement stehen die Melodien im Raum und leben von einem Charakter und Popverständnis, das in diesem Land nur Roeger hat. Immens überzeugend, wenn er humorvoll kritisch wird und Missmut in euphorische Melodiebögen packt. Leicht kritisch, wenn er in Liebesliedern den Kitsch streift. Eine Offenbarung für alle, die an den Wohlstandskindern vor allem den Song an sich liebten.


KÖLNER Illustrierte: TON
Nach der Auflösung der Wohlstandskinder 2005 ging alles ziemlich schnell: Schon im Januar 2006 hatte der Songwriter und Sänger Tobias Roeger eine neue Band auf die Beine gestellt. Der Plan muss jedoch schon länger existiert haben, denn noch während seiner Zeit bei den "Kindern" hat Roeger nebenbei immer wieder an frischen Ideen und neuen Liedern gearbeitet. Gemeinsam mit Philipp Kostka (Bass) und Christoph Zipper (Schlagzeug) konnten daher bis jetzt schon knapp vierzig Songs eingespielt werden. Der sanfte Pop des jungen Trios erinnert teilweise an Coldplay oder Travis, die Texte sind anspruchsvoll und tiefgründig. Im Vergleich zu seiner Zeit bei den Wohlstandskindern scheint Roeger in gewisser Weise gereift zu sein. Seine Stimme klingt jedenfalls ruhiger und entspannter. Ihre Live-Premiere geben Ton im MTC.


Flo
Ton im Interview [Jalicano]
Als es Anfang 2006 hieß, dass sich die Wohlstandskinder auflösen, war die Zukunft der einzelnen Mitglieder ungewiss. Jetzt 1 ½ Jahre später sieht die Lage so aus: Alle ehemaligen Bandmitglieder sind erfolgreich in neuen Projekten untergekommen. Eines dieser Projekte ist TON, von und mit Tobias Röger. Die Band selbst bezeichnet ihre Musik als Pop, dabei geht die Musik soviel tiefer als der Plastikschrott den man sonst als Pop verkauft bekommt. Tobias Röger, ehemals als Honolulu Silver bekannt nahm sich die Zeit um mit uns über sein neues Projekt im Chat zu reden. JC: Guten Tag TON: Mahlzeit Jalicano: Darf ich direkt anfangen? TON: Ich bin etwas unerfahren was die Nutzung von Chaträumen angeht, zudem ein ganz mieser Tastaturschreiber, aber das wird schon. Hau rein. JC: Also dann stell dich doch mal kurz unsern Lesern vor! TON: Servus. Ich bin Tobias von Ton. Also nicht adelig sondern von der Band Ton ;) JC: Okay, das nenn ich tatsächlich eine kurze Vorstellung. Gut, Ton ist deine neue Band nach den Wohlstandskindern, wer sind deine neuen Kollegen? TON: Wir sind ein Trio. Die anderen veiden besetzen also Bass und Schlagzeug. Philipp und Christoph kenne ich schon seit Kindertagen. Wir sind im selben Kuhkaff groß geworden und schon seit Ewigkeiten befreundet. Als die Pläne mit einer neuen Band konkret wurden, war es mir sehr wichtig, dass die Sache auf enger freundschaftlicher Basis steht. Nicht, dass es bei WSK nicht der Fall war, aber diese enge Vertrauensbasis ist mir bei der Musik sehr wichtig. JC: Wie würdest du Ton in drei Wörtern beschreiben? TON: Ich kann es dir sogar in zwei beschreiben: Mein Leben. JC: Wo würdest du Ton in deiner Plattensammlung hinstellen, also zwischen welche andern Bands? TON: Mmhh? ich habe mir angewöhnt, meine eigenen Sachen nicht in die Plattensammlung mit einzureihen. Die Platten und CDs stehen für sich alleine... Wenn du mit der Frage auf eine Musikstileinschätzung abzieltest... JC: Ja, das war der eigentliche Gedanke... TON: Oliver Uschmann von der Visions hat es ganz treffend formuliert: "Eine deutschsprachige Version großen Gefühlskinos Marke Snow Patrol, Travis oder Coldplay." Und da entdeckt und verarbeitet jeder was anderes für sich. Wie man das Kind dann am Ende nennt, ist jedem selbst überlassen. JC: Welche Bezeichnung würdest du der Musik geben? TON: Wir haben uns auf ein simples Pop geeinigt. Ich bin kein Fan davon, sich mit Bezeichnungen, Image und Attitüde zu schmücken. Für uns steht die Musik im Vordergrund, das Gefühl, das wir mit einem Song zu beschreiben versuchen, und dabei ist mir scheißegal, ob der Typ in der ersten Reihe ein Misfits-Shirt oder ein U2-Shirt trägt! JC: Ich bin in eurem Gästebuch auf etwas Lustiges gestoßen: Wo ist dein Musikgeschmack hin? Ich würde lieber fragen, wie kam es zum Stilwechsel? TON: Das ist gut. Verzeihung, aber neben der Musik lebe ich auch und mittlerweile geh ich auf die 30 zu, und bin keine 16 mehr. Ich denke da ist es legitim, wenn man seinen Musikgeschmack, wie vieles in seinem Leben ändert, oder besser sich mitentwickelt. JC: Was vielen auf der Seele brennt ist, wann kommt die erste CD? Sie war immerhin für den Spätsommer/Herbst angekündigt. TON: Es gab hier viel hin und her. Aber wie es aussieht wird das Album noch vor Weihnachten rauskommen, der Newsletter sollte in den nächsten Tagen folgen JC: Oh schön, dann hab ich schon mal was für den Wunschzettel. Kannst du zurzeit von Musik leben? TON: Von Ton leider nicht. aber ich arbeite als Songwriter für andere Bands und Künstler. Damit geht?s einigermaßen. JC: Scheinbar reicht es ja mittlerweile auch für einen Internetanschluss, der war zu WSK Zeiten ja scheinbar nicht drin - Abneigung gegen das Internet? TON: Nein eigentlich nicht. Aber für die letzten Fragen kannst du mich trotzdem gerne anrufen... JC: Woher nimmst du die Ideen für die Songs? TON: Ich setze mich nicht hin und denke mir, ich muss jetzt einen Song schreiben, viel mehr ist es das, was man erlebt hat draußen, die Impressionen, die man aufsaugt und dann rauslässt im Song und wenn man sich da hinein fallen lässt, dann kommen Text und Musik von alleine. Das Interview führte Flo


Oliver Uschmann
Naturerzeugnis Ton [Visions weekly]
?Bio-Erzeugnis? steht auf dem Flugblatt, dass dem Debüt ?Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen? beiliegt. Das Cover zeigt die Musiker im Bergischen Land, das Video ?Von hier bis in die Welt? spielt mit dem Fernweh der Wanderschaft und dem naturnahen Leben der Zimmermänner. Humorvoll, aber nicht ironisch. Das ist das Besondere und Streitbare an Tobias Rögers neuer Band nach den Wohlstandskindern. Sie suhlt sich in der Melodie, in der Melancholie, im Pop. Ungebrochen. Sie kennt Humor, aber sie kennt keine Distanz. Sie traut sich, gnadenlos sentimental zu sein und inszeniert die melodische Klarheit der Ex-Band vollkommen ohne Punk oder Agression. Das kann man nur lieben oder hassen, auch als Plattenfirma. Trotz bester Insider-Kontakte entschied man sich dafür, den direkten Weg zu gehen und sein Produkt über ton-band.de selbst zu verkaufen. Zurzeit baut man das Netzwerk zum Label auf, das ?Die Opposition? heißen wird. Selten klang die so friedlich.
Oliver Uschmann


Christian Gürnth
TON - Ich hör dich und der Rest wird stumm! [pcaction.de]

18.12.2007 14:01 Uhr - TON bringt bodenständigen Poprock, verbindet diesen mit vielerlei tollen Instrumenten und besteht aus Tobias Röger, Philipp Kostka und Christoph Zipper. Unter dem Deckmantel "Honolulu Silver" war Röger von 1995 bis 2005 Sänger der famosen Provinzrockkapelle The Wohlstandskinder. Er schrieb Texte für andere Interpreten wie Christina Stürmer (die Dame, die in "Mehr Waffen, mehr Feinde" über Spieler herzog) und schickt nun mit "Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen" die erste Platte seiner neuen Formation TON ins Rennen. Wie es sich für einen Wohlstandskinder-Anhänger gehört, besorgte ich mir den dreizehn Lieder starken Silberling zum Verkaufsstart - anfänglich um in dieser Rezension über den Ausverkauf und Werteverfall von Röger abzukotzen. Leider bzw. zum Glück muss ich meine Wut und Enttäuschung über die Auflösung der Wohlstandskinder woanders loswerden. "Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen" ist ein Album der Spitzenklasse. Tobias Texte erzählen vom älter werden, von verflossener Liebe, dem Gefühl der Vereinsamung und üben Kritik am Staat und den Medien - verpackt in tollen Metaphern. Begleitet wird das Ganze von ins Ohr gehenden Gitarrenklängen, rhythmischem Schlagzeug und Bass, sowie vereinzelten Bläsern - so muss eine tolle Platte klingen. Die CD gibt's für geschmeidige 12,50 Euro auf http://ton-band.de - kaufen! Dankeschön TON. Euer Werk ist für Freunde deutschsprachiger Musik das Sahnehäubchen im Jahr 2007.



Public / Oliver Uschmann
Ton: Das Bio-Produkt [public]

Sänger und Texter Tobias Röger ist ein Profi im Musikgeschäft. Zehn Jahre lang spielte er mit den Wohlstandskindern melodischen Punkrock, bis heute arbeitet er nebenher als Songschreiber im Hintergrund für bekannte Künstler. Mit seiner eigenen Band hat er nun sein Verständnis wehmütig-euphorischer Melodien von jedem Hauch Punk befreit. Durchaus beeinflusst von Britpop der Marke Travis und US-Powerpop à la Jimmy Eat World, teilen Ton allerdings auch das Schicksal, dass es deutschen Stilverwandten wie etwa Tele nicht leicht macht: Sie umarmen derart gnadenlos die ganz große hymnische Geste und das schwelgerische Gefühl, dass der geneigte Hörer bei Liedern wie ?Dreh dich jetzt nicht um" oder ?Sommer" nicht nur an lässigen Gitarrenpop, sondern auch an die Münchener Freiheit oder Pur denken muss. Diesem Preis - der gelegentlichen Überschreitung der Kitschgrenze - steht allerdings ein ganz großer Gewinn gegenüber: nämlich Popmusik, die zwar humorvoll ist, aber endlich mal wieder jede ironische Distanz abgelegt hat und sich in Gefühlen suhlt, ohne aufgesetzt gefühlsduselig zu sein. Ein Großteil der geschäftlichen Geschicke wird von der Band selbst und einer freundschaftlichen Clique aus dem Bergischen gelenkt. Ihr Album erscheint trotz aller Insider-Kontakte auf dem selbst gegründeten Label ?Die Opposition" und ist zunächst nur als selbsternanntes Bio-Produkt direkt beim Erzeuger (www.ton-band.de) zu bekommen. Die Band bittet ihre Fans im Gegenzug für faire Preise um tatsächlichen Kauf statt heimlichen Brennens. Dieser Weg ist halb Notwehr, halb Methode. Die großen Firmen jedenfalls wollen zurzeit keinen Pop. Jedenfalls nicht solchen. Sie haben Juli, sie haben Silbermond, sie haben Pur, aber Ton lehnten sie ab. In der Tat sind Ton glatt, aber dabei auf markante Weise intim. Da können sie ihre Platte tatsächlich gleich persönlich verkaufen.



Oliver Lippert
CD Kritik: Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen von TON [monstersandcritics.de]

Ein wenig enttäuscht als The Wohlstandskinder sich damals aufgelöst haben, dann teilte mir das World Wide web mit das Tobias Röger, Sänger erwähnter Band, Etwas neues am Start hat. Hingesurft und den neuen Klängen gelauscht und anschließend für gut befunden. Nun, mit dem ganzen Album im Gepäck, gebe ich mich vollkommen den TONalen Klängen hin. TON ist nämlich die neue Band, das neue Werk nennt sich 'Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen'. Ich nehme mir die Zeit zum Lauschen.

Die CD beginnt mit emotionaler, bewegender Pop-Musik, die, wie ich zuegeben muss, nicht ganz unähnlich der erwähnten bands in der Bandinfo ist. Erwähnt werden so illustre Bands wie Travis, Coldplay oder auch Snow Patrol - das ganze mit deutschsprachigen Texten, die Kummer, Kritik an Staat und Medien, verflossener Liebe und ähnliche Themen beinhalten. Ja, aber, machen das nicht auch viele andere Bands ähnlich? Ja, eben ähnlich, aber nicht so!

Diese Band hat nichts mehr mit The Wohlstandskinder gemein, wie ich finde, dennoch besticht TON durch qualitativ hochwertigen Sound, Melodien die Sehnsucht bringen und beim Hörer lassen, Texte die Gänsehaut verursachen und meiner Meinung nach zu den Top-Bands im Bereich Newcomer 2007 zählen. Nächstes Jahr dürfte sich für die Band lohnen, da bin ich mir sicher. Eine großartige Platte mit vielen Hits, und um ehrlich zu sein, für mich sind alle Songs Hits. Großes (Kopf)Kino.



Oliver Uschmann / Visions
Warme Dusche [VISIONS]

"...und das Trio Ton um Ex-Wohlstandskinder-Sänger Tobias Röger schließlich versammelt auf "Wir haben die Zeit, sie uns zu nehmen" die beste Mainstream-Pop-Musik, die jemals den Mainstream verfehlte. Obschon glasklar, schwelgerisch und hymnisch, erscheint dieses Stück humorvoller, aber unironischer Neuromantik nicht beim Major, sondern als selbsternanntes "Bio-Produkt" erst mal nur beim Erzeuger (www.ton-band.de), bis man nächstes Jahr ein eigenes Netzwerk und Label dafür gründet. Das ist Mut zum Pop."

Oliver Uschmann


Oliver Lippert
Interview: TON [monstersandcritics.de]

Nach der Besprechung der neuen CD "Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen" von Ton, stellte ich zügig die Anfrage wegen eines Interviews mit Tobias. Das Ergebnis kann sich sicherlich lesen lassen und stellt eine neue vielversprechende, deutschsprachige Band vor. In dem Musikbusiness sind aber alle drei keine Unbekannten mehr. Wieso, weshalb und warum das Ganze, steht hier.



Benedikt / alles-ist-pop.de
Das Allerschlimmste, das es gibt? [alles-ist-pop-de]

Viel schlimmer ist es da, das Gefühl zu haben sich für seine Art Musik zu machen rechtfertigen zu müssen. Zum Beispiel wenn man vom Punk zum Pop gekommen ist.

Ton - Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen10 Jahre lang war Tobias Röger Frontman der Provinzpunkrockband The Wohlstandskinder. Da mag sein neues Projekt für manche engstirnigen WSK-Fans befremdlich wirken: Mit seiner neuen Band TON verabschiedet er sich vom alten Sound und setzt sein Songwriting konsequent fort: Zu gefälligem, emotionalem Pop.

Darf der das? Ja klar! Gefällt das auch? Joa, durchaus.

Die Platte ?Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen? wartet mit eingängigen, poppigen Melodien auf, bei denen sich zu dem klassischen Dreigespann aus Gitarre, Bass und Schlagzeug auch Rögers Klavier gesellt. Gesungen wird unter anderem über das Älterwerden, Abschiednehmen, Konsumieren, Nostalgieren und natürlich das Ver- und Entlieben. Stellenweise untermalt von Streichern und Bläsern gibt es viele ruhige, oft leicht melancholische Songs und hier und da echtes Ohrwurmpotential.

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Dirk-Michael Mitter, Rodgau
CD-Review: Ton "Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen" [schallplattenmann.de]

Die Band Ton wohnt im Grenzland neben Jupiter Jones, Schulze und Voltaire und auf der anderen Seite des Zauns leben Pur und Konsorten. Was diese Grenzlinie unüberwindbar macht, ist die Unbeirrbarkeit, mit der das Trio musiziert. Hier fehlt klar erkennbar der Wille eine Herz-Schmerz-Ballade in einer Vorabendserie von Pro7 zu platzieren. Stattdessen regiert der Wille nach gefühlvollen deutschen Texten und großen Melodien ohne als Schlagerfuzzis abgestempelt zu werden. Ton ist die neue Band von Tobias Röger (ex-Wohlstandskinder), der mit zwei Jugendfreunden ein opulentes, intelligentes Deutsch-Pop-Album aufgenommen hat, das manche Leute vor lauter Schreck bestimmt gleich fallen lassen. Aber "Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen" bietet viel mehr als diese pointierte Ansage und füllt den Raum zwischen Herz und Verstand. Mit himmelwärts strebenden Arrangements sind Ton 13 beeindruckende Songs gelungen, die genauso mutig und ehrlich sind wie die Entscheidung, die Platte bislang ausschließlich über die eigene Homepage zu vertreiben.



Flo / Benzol Magazin
CD-Review [Benzol Magazin]

Ton, das ist neben einer matschigen Erdmasse oder einer akustischen Schwingung neuerdings auch die Band von Wohlstandskinder Mann Tobias Röger.

Anstatt seine Brötchen weiterhin mit Pop-Punk Gedöns zu verdienen, versucht es Röger mal mit deutschen Texten und Songwriter Attitüde. Diese steht ihm garnicht einmal schlecht.

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Stephanie Nägeli
Plattenrezension [klangschau.com]

TON - was für ein einfältiger Name, hab ich zu Beginn gedacht. Keine "kreativen", satzähnlichen Konstruktionen wie bei You say party! We say die! oder Clap your hands say yeah. Auch keine verwirrlichen Ortsnamen, die die Herkunft der Band verschleiern, wie Architecture in Helsinki oder Brazilian Girls. Nichts von all dem - nur TON also.

Aber wie so oft, der Name ist Programm, auch bei TON. Denn diese Band will keinen überflüssigen Firlefanz, weder im Namen noch in der Musik. Stattdessen sucht die Gruppe um Frontmann Tobias Roeger, ehemaliges Mitglied der Provinzpoger Wohlstandskinder, Klarheit und Ehrlichkeit auf allen Ebenen.

Die Band besteht lediglich aus drei Leuten, Tobias Roeger und seinen zwei alten Kindheitsfreunden Philipp Kostka und Christoph Zipper, die sich den klassischen Instrumenten des Pops wie Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug bedienen. Der Ehrlichkeit willen haben die Freunde auch gleich ein eigenes Label gegründet, so liegt von Vertrieb über Design bis Booking alles in den Händen einer Dorfgemeinschaft. TON meinen es also ernst mit ihren Grundsätzen, so sind auch die Songs klar und ehrlich. Nur echte Gefühle fanden den Weg auf diesen Tonträger, reichend von Sehnsucht über Heim- und Fernweh bis hin zu Melancholie, und dies immer mit einem Schuss Hoffnung.

Schlicht zugänglich sind auch die Themen, denen sich die dreizehn Songs widmen. Tobias singt übers Verlieben, Liebeskummer, das Älterwerden und den Sinn des Lebens generell. Dafür wählt er solch klare Worte, dass man sich leicht in den Texten wieder findet. Verdeutlicht werden Situationen zusätzlich durch emotionale wie eingängige Melodien, und wenn im Hintergrund noch überschwängliche Streicher erklingen, wird es erst recht ergreifend.

Hie und da mag das ganze recht Kitschig sein. Doch wer sich nach ehrlichem, mutigem Herzschmerz sehnt, für den ist TON's "Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen" ein sehr empfehlenswertes Album. (5)



Kerstin Kleinhans
Plattenkritik [Wildwechsel]
TON
WIR HABEN DIE ZEIT SIE UNS ZU NEHMEN
(Bonn Boom Music) *****

Er schlägt neue Töne an. Tobias Röger hat sich vom Pop-Punk seiner ehemaligen Band Wohlstandskinder verabschiedet und beweist sich mit seinen Jugendfreunden Philipp Kostka und Christoph Zipper von Neuem. Die ruhigen, leicht melancholischen Melodien paaren TON mit konsequent weitergeführtem Songwriting, das nun zu gefälligem, emotionalem Pop geworden ist. Gesungen wird unter anderem über das Älterwerden, Abschiednehmen, und natürlich das Ver- und Entlieben. In "Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen" gesellt sich zu dem klassischen Dreigespann aus Gitarre, Bass und Schlagzeug auch mal Rögers Klavier, womit sie z.B. in ?Am Ende" oder ?Sommer" echte Ohrwürmer erzeugen. Die eingängigen, poppigen Melodien werden wir sicherlich noch öfter hören.



Florian Heinsch
~ Ton an ~ [jalicano.de]
Der erste Tonträger von Ton ?Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen? ist draußen und die Kritiken sind durchweg positiv. Das war Grund genug sich mit den Jungs noch mal genauer über Ursprünge, warum Fernsehen nicht dumm machen muss und wer eigentlich die Hosen an hat zu unterhalten. JC: Die Vorgeschichte von Tobias ist ja relativ bekannt, aber was habt ihr zwei vorher gemacht? Philipp: Wir machen seit  zehn oder zwölf Jahren zusammen Musik. Zuerst in einer Hardrock-Combo:  Among Vultures, danach in einer Stoner-Rockband: Three against Gravity, aber immer zusammen mit Christoph. JC: Ist bei Ton klar verteilt, wer für was zuständig ist? Tobias: Ganz wichtig ist, dass du dir als Band alles einteilst; das heißt, dass jeder sein Gebiet hat, um das er sich kümmert und sozusagen der Ansprechpartner ist. Eine befreundete Band hat das so gemacht, dass die jeden Tag rotiert haben, wer der Tourmanager ist. Der musste dann alles organisieren: Freigetränke oder Ähnliches. Ich denke das Modell ist gut, es sollte natürlich Demokratie herrschen, aber in den Bereichen in denen man selbst zuständig ist, schon eine kleine Diktatur. Phillip versteht was ich meine. Christoph: Ich nicht. Tobias: Interview war ja auch mein Gebiet. *lacht* Philipp: Ja, ich merk es. Tobias: Philipp sagte das mal schön mit den Worten, aber ich will es jetzt nicht falsch zitieren? Philipp: Also generell bei Teamwork finde ich wichtig, dass man weiß, was man nicht kann, und das dann auch sein lässt. Also nicht den Anspruch zu erheben, alles selber machen zu müssen, wenn man genau weiß, dass es Leute gibt, die es um Längen besser können. Mit anderen Worten: Auch mal die Schnauze halten können! JC: Die Frage ist zwar relativ allgemein, aber was hebt eure Band am meisten von den andern Bands ab? Philipp: Spontan würde ich sagen: gar nix. Tobias:  Also, wie du schon sagst, die Frage ist relativ allgemein. Wenn du eine Bandinfo liest, wo dann steht: Wir sind was ganz Besonderes: wir machen Rock/Pop oder Pop/Rock, denkst du dir: Aha? Ist ja was völlig Neues! Wir haben sicher nicht das Rad neu erfunden, aber wir fahren halt ganz gut da drauf. Philipp: Weil wir es besonders gerne tun und sehr stark dahinter stehen. JC: Das Album entstand ja komplett in Eigenregie - woran genau lag das? Lag es an der Situation auf dem Markt? Tobias: Das ist eine heikle Sache, weil die aktuelle Situation nun mal so ist, dass die Verkaufszahlen von CDs komplett runter gehen. Und diese Kluft zwischen riesigen Acts und pissig-kleinen Bands wird immer weiter aufgerissen. Es gibt außerdem Alarmsignale wie zum Beispiel, dass Paul McCartney sein nächstes Album bei Starbucks veröffentlicht oder Prince bei einer englischen Tageszeitung einfach mit dazu gelegt hat.  Es kriselt also im Moment, aber gleichzeitig sehe ich auch die Chance für einen Neuanfang. Aber wenn du jetzt bei einem großen Label bist, dann müssen die Verluste beim Plattenverkauf durch Merchandise oder Ähnlichem kompensiert werden, was zur Folge hat, dass du als kleine Band im Endeffekt gar nichts mehr verdienen kannst. Uns war es aber wichtig zu sagen: Wenn jemand an uns verdient, dann wir selber,  zumindest um die Unkosten drin zu haben und ohne, dass uns jemand da rein quatscht. Von daher kam dann die Idee mit einem Kumpel, der das Label eigentlich führt, alles von der Produktion bis zum T-Shirt Design selber zu machen.  Ich denke, das ist ein Modell für diese CD - vielleicht machen wir bei der nächsten schon irgendwelche Kooperationen, mit Starbucks zum Beispiel, wenn die mit Paul McCartney unzufrieden sind. An alle jungen Bands: Ich glaube, dass komplett neue Modelle gerade gesucht werden, die jeder ausprobieren kann, egal wie verrückt das ist und ich glaube auch, dass das Verrückteste grade das ist, was wir brauchen. JC: Euer Album ist am 14.12.07 erschienen, seid ihr zufrieden mit dem Feedback oder hattet ihr mit mehr gerechnet? Christoph: Nein, eigentlich sehr zufrieden. Wir hatten eigentlich die ganze Zeit mit mehr negativen Reaktionen gerechnet, allein durch die Wohlstandskinder-Geschichte vorher, aber eigentlich haben wir nur positives Feedback bekommen. JC: In vielen CD Kritiken wird euer Mut zum Pop gelobt; braucht man wirklich Mut um Pop zu machen? Philipp: Ich finde in Deutschland schon, leider. Also du hast zwei Möglichkeiten in Deutschland Pop zu machen: entweder die Pur-Kackschiene oder die Indie-Richtung und dazwischen gibt?s in Deutschland leider nichts. Zumindest wirst du immer irgendwo rein geschoben und das ist halt das Problem: die Glaubwürdigkeit, die man sich da aufbauen muss. Ich glaube auch, dass wir manchmal so ein bisschen dazwischen hängen und das ist bei uns auch manchmal das Problem, andererseits ist das auch eine coole Nische und eine Chance. Tobias: Philipp hat es im letzten Interview ganz gut getroffen, als er meinte: Wir machen die Popmusik, die wir selber hören wollen und das ist im Grunde das Beste, weil du damit nichts falsch machen kannst. JC: ?Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen? behandelt einen breiten Fächer an Themen, aber Politik wird nicht erwähnt. Ist Ton keine Plattform für Politik oder gehört Politik generell nicht in die Musik? Tobias: Das ist sowieso das ewige Streitthema bei deutscher Musik. Also, ich würde es nicht kategorisch ablehnen. Es gibt wahnsinnig gute politische Musik, aber auch wahnsinnig gute Musik, die sich ihre politische Meinung nicht auf die Fahne schreibt. Also, wir haben einen Standpunkt, aber vielleicht ist es uns mit 30 nicht mehr so wichtig, den in Plattitüden rauszuhämmern. Wir wissen, wo wir stehen, und die Leute, die sich mit uns beschäftigen und das ganze vielleicht länger verfolgt haben, wissen das auch. JC: Der Song ?Das Angebot? enthält eine Sammlung von Werbetexten/Slogans, wer von euch schaut so viel Fernsehen? Christoph: Die haben alle von uns geklaut! Tobias: Nee, entstanden ist der Text, weil ich diese ganzen Slogans alle irgendwann satt hatte und über einen Monat hinweg notiert habe und dann daraus dieses Lied zusammengebastelt hab. Das war also mehr so eine Knobelarbeit. Hat mir aber sehr viel Spaß gemacht. JC: Jalicano ist ein Kultur Magazin. Viele Menschen meinen, Lesen bilde und Fernsehen verblöde einen Menschen - wie seht ihr das? Philipp: In gewisser Weise ist das momentan leider richtig, aber ich würde sagen, reflektiert Fernsehen macht auch sehr schlau. Ich finde, wenn man ein bisschen darauf achtet, was läuft, und sich nicht damit identifiziert, dann kann man viel darüber lernen, was bei uns momentan so abgeht. Tobias: Ich sehe das auch so, Lesen ist sicherlich intensiver und bildender, aber ich habe letztens in der Zeitung GELESEN, dass ein Junge in Florida in einem Zoo in ein Alligatorenbecken gefallen ist und von dem Alligator Unterwasser gezogen wurde?... Christoph wirft ein: Den gleichen Bericht hab ich im Fernsehen gesehen. Tobias: Siehst du, im Endeffekt ist also egal, ?.also um die Geschichte zu Ende zu bringen:  Er hat sich dann erinnert, was er in einer Dokumentation im Fernsehen gesehen hatte, dass man den Biss eines Alligators lockern kann, wenn man ihnen in die Augen haut. Also befreite er sich grade noch so. Fernsehen macht also nicht unbedingt schlau, aber es rettet Leben. Und die Tatsache, dass Christoph den Bericht im Fernsehen gesehen hat und ich gelesen, heißt im Endeffekt: Scheiß drauf. Christoph: Vielleicht kann man auch durch Lesen das Fernsehen ein bisschen ausgleichen. Also wenn man viel liest, versteht man Fernsehen vielleicht besser, weil man vielleicht lernt, wie man was zu sehen hat. JC: Der Song ?Lieder in denen Berlin vorkommt? macht die Hauptstadt ja schon ein wenig schlecht, seid ihr Lokalpatrioten oder was hat es damit auf sich? Tobias: Nee, nee, nee, ich mach nicht die Stadt schlecht, und im Refrain heißt es ja auch: ?Ich kann keine Lieder mehr hören in denen Berlin vorkommt  *überlegt kurz* aber die Stadt trägt keine Schuld?.  Es geht auch nicht um die Stadt. Ich bin sogar sehr oft in Berlin. Bei uns war es nur so, dass total viele Leute dahin gezogen sind. Und das Schlimmste in Berlin sind eigentlich die, die dazu gezogen sind und Berlin als die Hauptstadt schlechthin empfinden und ein wenig elitär daher kommen. Das Lied spielt also mehr mit dem Gedanken: ?Du kommst aus Unterammergau und ziehst nach Berlin und auf ein Mal bist du der Großstädter der die Welt kennt.? Wir kommen selber aus'm Dorf und, na ja, es ist nichts gegen Berlin persönlich. JC: Ihr kennt euch ja angeblich schon ewig, gibt es irgendwelche peinlichen gemeinsamen Kindheitserinnerungen? Tobias: Wie wär?s denn mit dieser Party, wo alle bei deinen Eltern in den Partyraum gekotzt haben? Und dein Vater mit dem Wischer ankam, na ja, das war ja nicht peinlich, das war cool. Philipp: Mein achtzehnter Geburtstag, an dem ich um 11 Uhr im Bett war. Tobias: Das ist wirklich peinlich. Philipp: Ja, aber das hat ja mit euch nichts zu tun. Also, relativ unpeinliche Jugend gehabt, bis auf Frisuren und Klamotten. JC: Noch ein paar Letzte Worte an unsere Leser? Tobias: Falls ihr Ideen für peinliche Jugenderlebnisse habt, die wir in den nächsten Interviews erzählen können, schickt sie uns bitte an unsere E-Mailadresse.


Christopher Quadt
Plattenrezension [*lichter. | magazin für pop+kultur]

Tobias war früher mal ein Wohlstandskind, trifft dann Philipp trifft Christoph und alle drei machen ein Album, das das Leben erzählt und vom Leben erzählt wird.

Ich kenne die Faust, die in diesem Moment nur noch wenige Zentimeter von meinem Gesicht entfernt ist. Die einzige Form der Verteidigung, die mir bleibt, sind die Bartstoppeln, die in der kurzen Zeit zwischen der Rasur heute Morgen und jetzt gewachsen sind und nun wie die letzte Krieger auf einem längst verloren gegangenen Schlachtfeld stehen, um wenigstens mit Würde unterzugehen. Für den Bruchteil einer Sekunde kann ich sogar die weißen Knöchel der Faust meines Gegenübers erkennen, die sich in dieser Mischung aus Wut und Verzweiflung so fest zusammenpressen, dass an Blut in den Adern nicht zu denken ist. Dabei wollte ich es so. Es war meine Entscheidung und obwohl ich nur zu gut weiß, wie sich die nächsten Minuten anfühlen werden, merke ich wie die Endorphine in mein Blut schießen. Nach so vielen Jahren Stillstand mein erster Schritt nach vorne in's Leben.

Die ganze Geschichte gibts hier.


Daniel Koch / INTRO
Plattenrezension [INTRO]

Auf dem Cover Landschaftsaufnahmen mit weiten Feldern und einsamen Gestalten, die modische Denkerhüte tragen. Auf ihrer Website ein flimmernd gefilmtes Video, das die Band auf der Walz bestreitet - passt ja auch, denn der Song heißt "Von hier bis in die Welt". Und dann dieser gesetzte Albumtitel.

Ist ja gut, man hat's verstanden: Junge Leute mit Fernweh und Folk in den Adern melancholieren in der Provinz und machen ein Album. Ganz so einfach ist es dann aber doch nicht. Denn hinter Ton verbirgt sich in erster Linie Ex-Wohlstandskinder-Sänger Tobias Röger, der hier nun ganz unverblümt und unpeinlich seine persönliche Songwritervision umsetzt - die man ihm in dieser Form nicht unbedingt zugetraut hätte.

Musikalisch ist das auf Langstrecke vielleicht manchmal etwas zu relaxt und abgehangen, dafür sind die Texte durchweg gelungen, in den pathosanfälligen Songs ("Sommer" oder "Am Ende") ebenso wie in den launigen Alltagsbeobachtungen über "Lieder, in denen Berlin vorkommt" oder "Ü-30 Parties". "Wir benahmen uns fast erwachsen / Und wir lachten über Ottifanten. Da geht mein Leben hin / Vom Überraschungsei zu Ü-30 Parties" - tja, so niederschmetternd und tragikomisch kann die Wahrheit sein.



Das Dosierte Leben Numero 61 Reh-Zensionen
„Ein großer Wurf über die Rückkehr des Gefühls!“ [Reh-Zensionen]
Ruhig. Still. Leise. – Synonyme?
Intensiv trotz des melancholischen Impetus – oder dadurch. Sehr text- und gesangsintensives Trio (mit Punkrock-Vergangenheit, was einen ideologiefreien Rezensenten ebenso wenig interessiert wie den konzeptionellen Überbau des geniösen Oliver Uschmann „Wir dürfen das“). So legen Ton Töne vor, die wunderbar arrangiert sind und eben auch von den Instrumentalstrecken leben. Es fällt auch auf, dass die Intensität der Instrumentalbegleitung relativ nahe an den Texten korrespondiert, also unterstreichend Gas gibt. Die Texte sind tief und so persönlich, dass der Funke in gewissen Lebenssituationen überspringen kann. „Sommer“ zum Beispiel ist in der Tat am „Lagerfeuer“ zu hören, dann „kommt der Sommer zu mir zurück“. Ab und an klingt der Sänger wie ein leiser Rio Reiser. Unser Liebling: „Wie ein Astronaut“. Eine Platte, die sehr lange nachhält.

Werbeslogan: „Ein großer Wurf über die Rückkehr des Gefühls!“


Stephanie Nägeli (Die Klangschau)
Rezension: Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen [Die Klangschau]
TON - was für ein einfältiger Name, hab ich zu Beginn gedacht. Keine "kreativen", satzähnlichen Konstruktionen wie bei You say party! We say die! oder Clap your hands say yeah. Auch keine verwirrlichen Ortsnamen, die die Herkunft der Band verschleiern, wie Architecture in Helsinki oder Brazilian Girls. Nichts von all dem - nur TON also. Aber wie so oft, der Name ist Programm, auch bei TON. Denn diese Band will keinen überflüssigen Firlefanz, weder im Namen noch in der Musik. Stattdessen sucht die Gruppe um Frontmann Tobias Roeger, ehemaliges Mitglied der Provinzpoger Wohlstandskinder, Klarheit und Ehrlichkeit auf allen Ebenen. Die Band besteht lediglich aus drei Leuten, Tobias Roeger und seinen zwei alten Kindheitsfreunden Philipp Kostka und Christoph Zipper, die sich den klassischen Instrumenten des Pops wie Klavier, Gitarre, Bass und Schlagzeug bedienen. Der Ehrlichkeit willen haben die Freunde auch gleich ein eigenes Label gegründet, so liegt von Vertrieb über Design bis Booking alles in den Händen einer Dorfgemeinschaft. TON meinen es also ernst mit ihren Grundsätzen, so sind auch die Songs klar und ehrlich. Nur echte Gefühle fanden den Weg auf diesen Tonträger, reichend von Sehnsucht über Heim- und Fernweh bis hin zu Melancholie, und dies immer mit einem Schuss Hoffnung. Schlicht zugänglich sind auch die Themen, denen sich die dreizehn Songs widmen. Tobias singt übers Verlieben, Liebeskummer, das Älterwerden und den Sinn des Lebens generell. Dafür wählt er solch klare Worte, dass man sich leicht in den Texten wieder findet. Verdeutlicht werden Situationen zusätzlich durch emotionale wie eingängige Melodien, und wenn im Hintergrund noch überschwängliche Streicher erklingen, wird es erst recht ergreifend. Hie und da mag das ganze recht kitschig sein. Doch wer sich nach ehrlichem, mutigem Herzschmerz sehnt, für den ist TON's "Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen" ein sehr empfehlenswertes Album. (5)


Sidewaytown
Album: Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen von TON [JUSTALOUD.com]
Nach Jahren des „darf man nicht“, „kann man nicht“, „soll man nicht“ und „ist uncool“, ist Pop in Deutschland wieder salonfähig geworden, auch im Independent Bereich. Und wenn Tobias Röger, der lange Jahre mit den Wohlstandskindern die Fahne des Post-Punk schwenkte, ein Popalbum schreibt, dann wird diese These zu einem gemeißelten Statement. TON heißt seine neue Band, die er mit ein paar alten Freunden gegründet hat. Das Debütalbum von TON trägt den Titel „Wir haben Zeit sie uns zu nehmen“ und beweist, dass Pop nicht unbedingt oberflächlich und glatt sein muß. 13 wunderschön schlichte Lieder mit leichtem Hang zur Melancholie, tolle Melodien und Refrains, die auch den mürrischen Rocker begeistern könnten. TON machen auf ihrer ersten Scheibe alles richtig. Die deutschen Texte treffen mit ihren einfachen und direkten Worten mitten ins Herz. Dabei werden Themen wie Liebeskummer oder Entfremdung klischeelos in abwechslungsreiche Arrangements gepackt. Anspieltipps sind der großartige – an Snow Patrol erinnernde – Opener „Ich bin bereit“, die atmosphärische, mit Streichern und Piano angereicherte, Ballade „Dreh dich jetzt nicht um“, das melancholisch tiefe „Die beste Antwort“, der Smashhit „Akrobaten“ oder das textlich und harmonisch ergreifende „Von hier bis in die Welt“. TON zeigen uns unheimlich viele Facetten und ertrinken niemals in Langeweile oder Gleichförmigkeit. Gerade die Texte sind es, die sich von anderen Deutsch Pop Bands abheben und unterscheiden. Hier wird sich nicht schnulzend angebiedert, hier werden menschliche Gefühle auf eine Art und Weise ernst genommen, dass man sich selbst damit identifizieren kann. Das ist geschieht nicht so oft auf dieser Welt und das macht TON so besonders und einzigartig. Ein großes Dankeschön für einen willkommenen Lichtblick am deutschen Pop Himmel.


CD-Review [alaTest]
TON bringt bodenständigen Poprock, verbindet diesen mit vielerlei tollen Instrumenten und besteht aus Tobias Röger, Philipp Kostka und Christoph Zipper. Unter dem Deckmantel "Honolulu Silver" war Röger von 1995 bis 2005 Sänger der famosen Provinzrockkapelle The Wohlstandskinder. Er schrieb Texte für andere Interpreten wie Christina Stürmer (die Dame, die in "Mehr Waffen, mehr Feinde" über Spieler herzog) und schickt mit Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen die erste Platte seiner neuen Formation TON ins Rennen. Wie es sich für einen Wohlstandskinder-Anhänger gehört, besorgte ich mir den dreizehn Lieder starken Silberling zum Verkaufsstart - anfänglich um in dieser Rezension über den Ausverkauf und Werteverfall von Röger abzukotzen. Leider bzw. zum Glück muss ich meine Wut und Enttäuschung über die Auflösung der Wohlstandskinder woanders loswerden. Wir haben die Zeit sie uns zu nehmen ist ein Album der Spitzenklasse. Tobias' Texte erzählen vom älter werden, von verflossener Liebe, dem Gefühl der Vereinsamung und üben Kritik am Staat und den Medien - verpackt in tollen Metaphern. Begleitet wird das Ganze von ins Ohr gehenden Gitarrenklängen, rhythmischem Schlagzeug und Bass, sowie vereinzelten Bläsern - so muss eine tolle Platte klingen. Die CD gibt's für geschmeidige 12,50 Euro auf http://ton-band.de - kaufen! Dankeschön TON. Euer Werk ist für Freunde deutschsprachiger Musik das Sahnehäubchen im Jahr 2007.


BonnBoomMusic
Interview zum 11.11.
Querkopp und Klaus Glas waren bei Kölncampus zu Gast und haben ein wenig über Karnevalsmusik philosophiert.